© Wolford AG

Wolford-Finanzen: Laufmasche wird größer

Insider Nº78 / 17 23.3.2017 News

Die Bregenzer-Wolford AG rutscht nach neun Monaten in die roten Zahlen (minus 5,7 Millionen Euro). Der Verlust am Jahresende soll zwischen minus acht bis minus zehn Millionen Euro ausmachen. Nach zwei Gewinnwarnungen kommt die negative Entwicklung für mich nicht überraschend. Sie besorgt mich aber immer mehr. Das Geld wird weniger, die Verschuldung hat sich zum Vorjahr verdoppelt und die neue Finanzierungsstrategie ist man uns noch schuldig geblieben. Dazu kommen merkwürdige Eigenfehler (die man immerhin sehr ehrlich kommuniziert hat) und Rechtstreitigkeiten. Die Analysten und Investoren sind davon ebenfalls nicht begeistert. Sie meiden das Wertpapier. Jetzt sind die Vorstände Ashish (Sensarma) und Axel (Dreher) sowie der Aufsichtsrat (von dem ich mehr Mut und Geschwindigkeit wünsche) gefordert, die Altlasten/Fehler des ehemaligen Patriarchen Holger (Dahmen) zu beseitigen um die Situation zu entspannen. Es wäre nämlich sehr schade um die tolle Marke Wolford.

Klotz am Bein: Generali Bank stellt Geschäft ein
Mehr Geld gefordert: Aufmarsch der Banker
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Strabag gegen Rapid: Schade um das Vorzeigeprojekt
Neue Aufseher: Österreicher kontrollieren Deutsche Bank

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.