© Herbert Neubauer/picturedesk

Andritz: Vorstand droht Mega-Strafe

Insider Nº235 / 17 10.8.2017 News

Andritz-Chef Wolfgang (Leitner) und seine drei Vorstandskollegen sehen sich zurzeit mit einer Verwaltungsstrafe in Höhe von 22 Millionen Euro konfrontiert. Grund dafür: Arbeitsrechtvergehen im Zuge eines Erneuerungsauftrags. Denn dass die Andritz AG den Reparaturauftrag (Schäden nach einer Explosion im Zellstoffwerk Pöls) nicht selbst erledigte, sondern an eine kroatische Montagegesellschaft weitergab, gefiel der Finanzpolizei gar nicht. Diese witterte Verstöße gegen das Arbeitsvertragsanpassungsgesetz und das Ausländerbeschäftigungsgesetz. Ob man die Vorwürfe nun teilt oder nicht, die Berechnung des Strafmaßes ist absolut überzogen. Zurecht legt Wolfgang gegen diese Mehrfachbestrafung Berufung ein. Auch Christian (Knill), Obmann des Fachverbandes für Metalltechnische Industrie, geht gegen die Strafe auf die Barrikaden. Für ihn liegt eine unionsrechtswidrige Auslegung des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes vor.

Ich sehe das übrigens ähnlich wie die beiden Herren und bin (wie die Bundesregierung schon Anfang 2017 forderte) endlich für eine Abschaffung der Mehrfachbestrafung (Kumulationsprinzip) im Verwaltungsstrafrecht.

Millionendeal: Wikifolio zieht Investoren an
Prüfstelle schlägt zu: Wolford muss Bilanz berichtigen
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Pierer bewegt: Stillstand am laufenden Band
Verstärkung: Sarközi wird Sberbank-Vorstand

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.