© Reinhard Eisenbauer / EXPA / picturedesk.com

SPÖ-Attacke: Pierer reagiert gelassen

Insider Nº302 / 17 9.10.2017 News

Ich habe gelesen, dass KTM-Chef Stefan (Pierer) als Reaktion auf die Vorwürfe der SPÖ sein Steuerkonstrukt offengelegt hat. Wie du sicher weißt, hat Jan (Krainer), Finanzsprecher der SPÖ, Stefan beschuldigt kaum Steuern zu zahlen. Grund für diese Anschuldigung ist Stefans Methode seine Vorstandsbezüge über eine GmbH zu beziehen. So zahlt er im ersten Schritt statt 55 Prozent Einkommenssteuer nur 25 Prozent Körperschaftssteuer. Fließt in weiterer Folge allerdings Geld an Stefan persönlich muss er dafür 27,5 Prozent Kapitalertragssteuer zahlen. So spart er sich zwar unter anderem Steuern für einbehaltene Gewinne, gibt aber immer noch einiges von seinem Vorstandsgehalt ab (2013 etwa 300.000 Euro). Von Stefans Steuerkonstrukt kann man halten was man will. Fakt ist aber, es ist legal. Und Hand aufs Herz, wer würde freiwillig mehr Steuern zahlen als er muss? Ich finde, die Art und Weise wie die SPÖ versucht Stefan zu diskreditieren ist einer Parlamentspartei mehr als unwürdig. Wenn man solche Konstrukte verhindern will sollte man bei der Gesetzgebung ansetzen und nicht Personen verunglimpfen die diese (nachvollziehbarer Weise) verwenden.

Barabfindung: BWT rechnet nach Squeeze-out mit Klage
Nächster Kandidat: Volksbank sinniert über Börsengang
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
M&A-Spezialist: Alantra fasst Fuß in Wien
Volksbank: Rückkehr zum Kapitalmarkt

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.