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Nowotny mahnt Pölzl: Kritik an Post wegen Bitcoin-Geschäft

Insider Nº354 / 17 27.11.2017 News

Mir ist zu Ohren gekommen, dass Notenbankchef Ewald (Nowotny) von Post-Vorstand Georg (Pölzls) Bitcoin-Angebot gar nicht begeistert sein soll. Seit Juli 2017 können in allen Post-Filialen Bitcoins erworben werden. Möglich macht das die Kooperation mit Coinimal (Bitpanda). Gegen Bargeld (Stückelung 50, 100 oder 500 Euro) erhält man einen Papierbon den man dann Online aktivieren muss. Für die Österreichische Post AG und Bitpanda ist der Offline-Ankauf von Bitcoins damit so einfach und sicher wie nie. Ewald sieht das gänzlich anders. Der bekannte Bitcoin-Kritiker warnt vor dem Spekulationsrisiko und der beschränkten Verwendungsmöglichkeit als Zahlungsmittel.

„Es ist ein Spielstein für Wetten und wird von Notenbanken als tendenziell problematisch gesehen,“

sagt Ewald. Über Georgs Bitcoin-Angebot zeigt er sich dementsprechend „verwundert“ und warnt vor den rechtlichen Risiken. Wenn es nach dem Notenbank-Chef gehen würde, wäre der Handel mit Kryptowährungen generell verboten. Nach dem Vorbild Chinas wünscht er sich ein komplettes Handelsverbot der Online-Währungen in der Eurozone.

 

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