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Verfasst am 24.06.2011 um 13:00, Autor: Oliver Weiss
Learning by doing auf dem Weg in die Wolke
Mit Projekten im Bereich Server-Virtualisierung haben die Unternehmen die meiste Erfahrung und solche Projekte sind auch die erfolgreichsten. Lediglich bei vier Prozent wurden die Erwartungen bezüglich Skalierbarkeit sowie reduzierten Betriebs- und Investitionskosten nicht erfüllt. Bei der Virtualisierung von Speicher weichen die Ergebnisse und Ziele um 33 Prozent voneinander ab. Enttäuscht waren die Befragten vor allem in punkto Agilität, Skalierbarkeit und Verringerung der OPEX-Kosten. Bei der Endpoint- und Desktop-Virtualisierung liegen Ziele und Ergebnisse um 26 Prozent auseinander. Unternehmen sind vor allem unzufrieden mit dem Endpoint Deployment sowie mit der Bereitstellung und der Kompatibilität von Anwendungen.
Der Symantec-Bericht zeigt ebenfalls, dass Unternehmen geschäftskritische Applikationen bereits erfolgreich virtualisiert haben und dies als Ausgangspunkt für weitere Projekte nutzen: 59 Prozent der Firmen weltweit, die schon Erfahrung in diesem Bereich gesammelt haben, planen in den nächsten zwölf Monaten ihre Datenbanken zu virtualisieren. 55 Prozent haben vor, Web-Anwendungen und weitere 47 Prozent E-Mail- und Kalender-Funktionen zu virtualisieren.
Bei Hybrid- und Private-Cloud-Lösungen zeigen sich Firmen allerdings noch zurückhaltend. Im Schnitt verlagern nur 33 Prozent der Unternehmen geschäftskritische Applikationen wie Buchhaltungs-, ERP- und CRM-Systeme in die Wolke. Die meisten Bedenken haben die Befragten im Bezug auf Compliance. Zudem fürchten sie, dass sie das Funktionieren ihrer Sicherheitskonzepte nicht mehr belegen können und es Kompatibilitätsprobleme bei den Anwendungen gibt. Ein großer Teil (59 Prozent) hat außerdem Bedenken, dass ihre Zugänge, ihre Dienste und ihr Datenverkehr missbraucht werden.
ZU WENIG VERLÄSSLICH
Als größte Herausforderung bei Virtualisierungs- und Cloud-Projekten nennen die Befragten Kosten, Sicherheit, Performance und Verlässlichkeit. Mehr als 56 Prozent aller Befragten, die ihre Server bereits virtualisiert haben, gaben zu, dass ihre Kosten für Speicher leicht bis erheblich angestiegen sind. Firmen, die Projekte für die Speichervirtualisierung planen, wollen daher vor allem die Betriebskosten reduzieren, die Speicher-Effizienz verbessern und besser auf Ausfälle vorbereitet sein. 76 Prozent der Unternehmen, die bereits auf Server-Virtualisierung setzen, konstatierten, Sicherheitsbedenken seien ein wichtiger Grund, dass sie bisher keine geschäftskritischen Applikationen virtualisieren. Bedenken bezüglich der Leistung sind ein weiterer Faktor, der 76 Prozent davon abhält, geschäftskritische Prozesse auszulagern. Zuverlässigkeit war bei den meisten Firmen (78 Prozent) der Hauptgrund, sich gegen die Virtualisierung kritischer Anwendungen zu entscheiden.
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