Donnerstag, 17.05.2012 - aktualisiert um 20:29:00 | Österreich Edition
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Verfasst am 31.01.2012 um 00:00, Autor: Die Wirtschaft
Markenartikler setzten auf Vertrauen
Der Österreichische Verband der Markenartikelindustrie (MAV) präsentierte heute im Haus der Industrie seine neue Kampagne, die sich ganz dem Thema Vertrauen widmet. Dazu wurden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die belegen soll, dass Markenprodukte bei Konsumenten sehr hohes Vertrauen genießen. Die Untersuchung brachte aber auch so manche böse Überraschung. Von Angela Flaggl. Das Thema der diesjährigen Markenartikel-Kampagne „Achten Sie auf die Marke" ist Vertrauen. Denn, geht es nach dem Präsident des Markenartikelverbandes, Günter Thumser, ist Vertrauen in der heutigen „Misstrauens-Gesellschaft" immer wichtiger, da sich die Gesellschaft, ihre Werte und ihre Stimmungen verändern. Der dadurch erzeugte Bindungsverlust verursache einen Rückgang der Stammkunden, so Thumser. Laut Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand und Geschäftsführer des Market Instituts, sollen Marken allerdings „einen Ort der Sicherheit" erzeugen: „Originalmarken repräsentieren verlässliche Werte und genießen ein Vertrauen, das sie meist über lange Zeit durch Innovationen und Qualitätssicherheit aufgebaut haben."Die Ergebnisse der Studie förderten aber auch manch böse Überraschung zu Tage. So wird bekannten Markenprodukten dreimal mehr Vertrauen entgegengebracht als der Kirche und sogar fünfmal mehr als der Bundesregierung. Laut Agenturboss Mariusz Jan Demner werden Markenprodukte durch ihre hohe Glaubwürdigkeit zu einem „psychischen Nährwert der Konsumenten."Das Vertrauen der Kunden soll bei der neuen Kampagne durch QR - Codes zusätzlich verstärkt werden. Über den QR-Code auf den Plakaten oder über „achten-sie-auf-die-marke.at" gelangt man auf die Smartphone-Apps bzw. auf die Website mit einem Gewinnspiel und weiteren Markeninformationen.Weiters wurde im Rahmen der Pressekonferenz betont, dass Marken in doppelter Hinsicht ein treibender Faktor für eine positive wirtschaftliche Entwicklung seien: Einerseits durch Investitionen in Produktion, Marketing und Kommunikation, die für Österreich mehrere zehntausend Arbeitsplätze bedeuten, andererseits durch die Werbung, die eine positive Konsumstimmung fördere. www.mav.at
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