Börsenpublikumspreis - Ein schöner Abend mit Überraschungen
Freitag 26.02.2010 |
Blogger: Michael Berl
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Am Dienstag fand im Wiener Ringstraßenhotel Le Méridien die Preisverleihung des Börsenpublikumpreises DER BÖRSIANER statt. Bei der Abendveranstaltung in entspannter Atmosphäre wurden die, von den Anlegern gewählten, Siegerunternehmen bzw. deren Führungskräfte ausgezeichnet. Neben der offiziellen Preisverleihung stand der Abend im Zeichen guter Unterhaltungen, ein wenig Networken und kulinarischem & musikalischem Genuss.

In den fünf Publikumskategorien siegte conwert in der Kategorie "Aktie des Jahres 2009", Wolfgang Eder konnte sich als "CEO des Jahres" durchsetzen. Weiters wurden die Erste Group für die "Kapitalmarkttransaktion des Jahres 2009" und Hannes Roither von Palfinger als "Best IR des Jahres" ausgezeichnet. Die Überraschung des Abend gelang Wolford mit dem Sieg in der Kategorie "Aktionärsfreundlichste HV 2009" . Mit dem "Ehrenpreises für das Lebenswerk" wurde Dr. Hellmut Longin, Präsident des Aktienforums, geehrt.
 
Link: Das Wahlergebnis im Detail!
 
Wir möchten uns zu allererst bei allen Anlegern, die mit ihrer Stimme die Sieger bestimmt haben, bedanken. Weiters gratulieren wir auch auf diesem Wege allen Preisträgern herzlichst zum Gewinn des Österreichischen Börsenpublikumpreises.
 
Impressionen der Preisverleihung, in Form von Bildern und einem Video findet ihr hier: Link!
 "Vote mit" - und gewinne 5x2 Tickets für die Preisverleihung
 des Börsenpublikumspreises DER BÖRSIANER!
Montag 08.02.2010 |
Blogger: Michael Berl
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Wir verleihen heuer erstmalig mit unseren Partnern ÖVFA und IVA den österreichischen Börsenpublikumspreis DER BÖRSIANER. Der Publikumspreis wird von den heimischen Anlegern an österreichische börsennotierte Unternehmen verliehen. Die Sieger werden durch ein öffentliches Publikumsvoting, Start am 01.02.2010, ermittelt und im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung am 23.02 im Hotel Le Méridien Wien bekannt gegeben.

Also "vote mit" und entscheide über die Sieger des Börsenpublikumspreises!
 
Für alle Teilnehmer am Publikumsvoting besteht die Möglichkeit im Rahmen einer Verlosung 5x2 der begehrten Tickets für diese Preisverleihung zu gewinnen. Hierfür einfach auf www.derboersianer.com/voting seine Stimme abgeben und im Anschluss ein E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel" und Ihrem Namen bis spätestens 19.02.2010 (12:00 Uhr) an office@derboersianer.com senden. Nutzt die Chance - trefft die wichtigsten Branchenpeople und genießt einen wunderbaren Abend inklusive Verköstigung im Hotel Le Mérdien Wien.
 
Das Voting endet am Freitag, den 21.02.2010, um 12:00 Uhr. Und erst dann steht der Sieger fest.
 
Die erste Woche des Votings ist vorbei, 2 weitere sind noch ausständig. Es bleibt also noch genügend Zeit, um seine Favoriten zu unterstützen und die Entscheidung mitzubestimmen.
 
Ab zum Onlinevoting: www.derboersianer.com/voting !
 Barack Obama und die dramatischen Folgen für die Finanzwerte
Sonntag 24.01.2010 |
Blogger: Dominik Hojas
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Die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Kontrolle der Banken werden die Märkte nachhaltig belasten.

Warum die internationalen Finanztitel aber auch die österreichischen Bankaktion mit Verlusten reagieren ist klar -  das Vorhaben, den Eigenhandel zu beschränken, wird in Kürze den Kongress passieren - und die Handelsgewinne der Institute nachhaltig "dramatisch" verringern, konkret wird sogar mit einem Gewinneinbruch bis zu 20% gerechnet. Dem nicht genug hält die Angst, dass andere Länder ähnliche Regelungen einführen werden weiterhin an. Die Talfahrt wird somit weiterhin anhalten unabhängig davon, ob die Reform tatsächlich so scharf ausfällt, wie Obama es will.
 
Besonders die amerikanischen Investmentbanken wie JP Morgan und Goldman Sachs wird es verstärkt treffen, die stärker im Privatkundengeschäft engagiert Banken, dürften hingegen etwas weniger verlieren. Aber auch die die heimischen Experten Alois Wögerbauer (3 Banken-Generali), Friedrich Erhart (Pioneer Investments) Martin Mikulik (Security KAG) und Harald Weghofer (UniCredit CAIB) stehen dem Bankensektor 2010, bei der aktuellen ATX Jahresumfragen auf DER BÖRSIANER skeptisch gegenüber.
 
Abschließend ein Hinweis für die neue Börsenwoche - die Berichtssaison startet nun auch in Europa - unter anderem mit Philips, Siemens, SAP und Nokia.
 Warum sich 2010 die Rohstoffrally fortsetzen wird
Dienstag 12.01.2010 |
Blogger: Dominik Hojas
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Wie angekündigt möchte ich dieses Mal einen Blick auf die Rohstoffmärkte werfen und mache dazu einen Blick in den Outlook 2010 diverser Investmentbanken. Wer 2009 richtig viel an den Finanzmärkten verdienen wollte, setzte auf Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Kakao. Ob sich dieser Trend auch 2010 fortsetzten wird und was die internationalen Experten dazu sagen erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Vorweg Rohstoffe werden im kommenden Jahr nach Überzeugung fast aller Experten ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen. Haupteinflussfaktoren sind dabei die steigende Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern, die Erholung der Weltwirtschaft, die voraussichtlich anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken - und die anhaltende Zuflüsse von Finanzinvestoren.
    
Die Analysten von Barclays Capital gehen nach einer Umfrage bei institutionellen Investoren davon aus, dass die Mittelzuflüsse aus Direktinvestitionen in Rohstoffe 2010 ein neues Rekordniveau erreichen werden. Im abgelaufenen Jahr hatten sie bereits mit schätzungsweise etwa 60 Mrd. $ einen Höchstwert erreicht. Die Barclays-Analysten halten aber das Ausmaß der zu erwartenden Preissteigerungen bei Rohstoffen für begrenzt. Viele der Referenz-Indizes hätten bereits fast wieder ihre Niveaus vom Beginn der Rezession im Dezember 2007 erreicht.
 
Frank Schallenberger von der LBBW rechnet im Schnitt bis Ende 2010 mit einem Anstieg der Rohstoffpreise um weitere 15 Prozent, vereinzelte Rückschläge nicht ausgeschlossen. Denn vor allem die Erholung in den Industrieländern ist unsicher. Daher "werden wir am Markt weiter mit hoher Volatilität leben müssen", sagt Peter Königbauer, Fondsmanager des Pioneer-Rohstofffonds "Commodity Alpha". Speziell bei Energierohstoffen und Basismetallen sind die Schwellenländer derzeit nach Ansicht von Königbauer die Treiber der Hausse. Aber auch die Industrieländer werden mit ihrer steigenden Nachfrage dafür sorgen, dass sich die Preise dieser beiden Rohstoffklassen als widerstandsfähig erweisen. Während sich die Preisanstiege bei Rohöl in Grenzen halten dürften, bestehe bei Kohle und Gas noch Nachholbedarf, so die Experten von Barclays. Goldman Sachs sagt für 2010 einen durchschnittlichen Ölpreis von 90 $ je Fass (159 Liter) voraus, die heimische OMV kalkuliert im Vergleich ihr Budget 2010 mit 65 $ je Fass.
 
Bei den Industriemetallen setzen die Goldman-Experten ebenso wie Strategen von JP Morgan  und anderen Häusern wegen des weiterhin knappen Angebots am stärksten auf Kupfer - in weitem Abstand gefolgt von Zink, Nickel und Aluminium. Der Kupferpreis - aktuell bei 7340 $ je Tonne - werde voraussichtlich wegen des starken Nachfrageschubs im ersten Halbjahr seinen Höhepunkt bei 8100 $ je Tonne erreichen, danach aber zurückfallen. Im Durchschnitt dürften die Basismetalle Goldman zufolge 2010 eine Rendite von 15 Prozent bringen.
 
Bei Gold sehen Pioneer-Experte Königbauer und die Experten von Barclays Capital dagegen vorerst keine weitere Preisspirale nach oben. Ein Ende der Dollar-Schwäche dürfte sich besonders negativ auf die Edelmetalle auswirken, sagt das Rohstoff-Team um Kevin Norrish bei Barclays Capital voraus. Schon in den vergangenen Wochen hat sich die Kurserholung des Dollar negativ ausgewirkt und die Gold-Notierungen von ihrem Rekordhoch kräftig abrutschen lassen. Mögliche deutliche Preissteigerungen erwartet Königbauer erst, wenn die Inflation sichtbar wird, und das sei in nächster Zeit nicht zu erwarten.
 
Für die Analysten des auf Edelmetalle und Rohstoffe spezialisierten Investmenthauses Craton Capital ist das Umfeld für einen mittel- und längerfristigen Goldpreisanstieg jedoch intakt. Sie führen als Argument an, dass die Notenbanken weiter Gold kaufen werden. So sei der Goldanteil in den Währungsreserven vieler Schwellenländer gering. Die Rohstoff-Analysten von Goldman Sachs  prognostizieren per Ende 2010 einen Preisanstieg auf 1350 $ je Feinunze (31,1 Gramm) sowie einen Durchschnittspreis von 1265 $. Höchstens ein früherer Ausstieg der US-Notenbank aus der lockeren Geldpolitik könnte für Gold ein Abwärtsrisiko darstellen.
 
Ein Ende der Dollar-Schwäche dürfte sich negativ auf Edelmetalle auswirken Bei den Agrarrohstoffen wirkt sich die wachsende Nachfrage vor allem aus Asien  aus: Im Jahr 2010 dürften Wetterereignisse die Preisentwicklung wesentlich stärker beeinflussen. Dies sei 2009 beispielsweise bei Kakao und Zucker der Fall gewesen. Die Rohstoff-Analysten von Barclays  verweisen zudem darauf, dass die weltweiten Lagerbestände beispielsweise bei einigen Getreidearten extrem niedrig sind, darunter bei Mais und Sojabohnen, während zugleich der Bedarf in China weiter sehr schnell wächst und die eigene Erzeugung unter anderem wegen fehlender Anbauflächen und Wasserknappheit nicht mehr ausreicht. Rohstoff-Analysten von Barclay, LBBW und  Goldman-Sachs setzten daher am stärksten auf Mais gefolgt von Weizen.
 Ja, die Kurse werden auch 2010 steigen ...
Freitag 08.01.2010 |
Blogger: Michael Berl
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Liebe Börsianer! Das Börsenjahr 2010 birgt viele Unsicherheiten, wird den weltweiten Aktienmärkten aber Gewinne im zweistelligen Prozentbereich bringen. Deswegen: Ja, die Kurse werden auch 2010 steigen!

Eine Prognose zur Wahrung meines Rufes als ewiger Optimist. In Anbetracht der rasanten Entwicklung der Schwellenländer ist es mir auch nicht möglich die rosa Brille abzunehmen, um auf die Aussage meines geschätzten Kollegen Dominik Hojas im vorhergehenden Blogbeitrag einzugehen.
 
Das für das Jahr 2010 prognostizierte Wirtschaftswachstum der Länder rund um China (+ 9,4 Prozent), Indien (+ 7 Prozent) und Brasilien (+ 5,8 Prozent) - um nur diese 3 zu nennen - verspricht schon am Anfang des Jahres eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft. Als Zugpferde im allgemeinen Aufschwungreigen werden diese Länder ganze Regionen mitziehen. Unterstütz werden diese Hoffnungen durch den aktuell vorherrschenden IPO-Boom in Fernost, welcher der gesamten Börsenwelt wieder Leben einhaucht und längst notwendige Impulse setzt.
 
Abgesehen vom Einfluss der Schwellenländer, wird die wirtschaftliche Erholung - ganz allgemein betrachtet - durch die niedrigen Zinsen und die hohen staatlichen Investitionsprogramme gefördert. Wunder dürfen wir uns von Europa oder den USA keine erwarten aber nach dem letzten Jahr zählt vor allem eine sich weiter fortsetzende positive Entwicklung.
 
Die in der Unterüberschrift erwähnten Unsicherheiten könnten sich im neuen Jahr zwischenzeitlich als Spielverderber herausstellen. Nicht wenige Experten warnen aufgrund der neuen China-Euphorie und des IPO-Fiebers vor einer Überhitzung der Märkte. Zu einem heiklen Thema könnte auch der Ausstieg der Notenbanken aus der Krisenpolitik werden.
 
In Anbetracht dieser Einflussfaktoren erwarte ich einen guten Start in das Börsenjahr 2010. Im Laufe des Jahres kann es jedoch aufgrund der erwähnten Unsicherheiten zu deutlichen Rücksetzer kommen. In der Jahresendabrechnung sieht meine optimistische Prognose allerdings Gewinne für die Börsen im zweistelligen Prozentbereich vor - für den ATX lege ich mich auf rund 3.200 Punkte fest. Zu optimistisch Herr Hojas?!
 Werden die Kurse auch 2010 weiterhin steigen?
Samstag 02.01.2010 |
Blogger: Dominik Hojas
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Liebe Leser - Willkommen im Jahr 2010, die wichtigsten Frage vorweg, werden die Kurse weiterhin steigen?

Ja, wenn es nach den führenden US- Banken geht, mehrere amerikanische Banken preschen mit ihren Prognosen voran: Bank of America Merrill Lynch, Goldman Sachs und JP Morgan trauen den Aktienmärkten 2010 besonders viel zu. Besonders bei Schwellenländern wie Brasilien, China, Indien und Indonesien herrscht bei den Analysten Einigkeit. Aber auch die Industriestaaten sollten sich getrieben von steigenden Unternehmensgewinnen positiv entwickeln. Aber auch die europäischen Institute, allen voran die italienische Unicredit zeigen sich mit ihrer Prognose optimistisch.
 
Bei zeitlichen Ablauf ist man sich ebenfalls einig - Während die internationalen Börsen in den ersten Monaten 2010 stark zulegen sollen, sollen sie danach stagnieren oder vereinzelt sogar fallen.
 
Skeptisch zeigen sich hingegen die Morgan Stanley-Fachleute: Sie erwarten, dass Europas Börsen, gemessen am MSCI Europe, bis Ende 2010 um etwa fünf Prozent fallen. Ihr Argument, zwar werde die Wirtschaft deutlich wachsen, aber die Notenbanken würden die lockere Geldpolitik zugleich früh beenden. Das wiederum werde die Börsenkurse letztlich drücken so Morgan Stanley!
 
Für Österreich zeige ich mich vorsichtig optimistisch, auf jeden Fall sollte der ATX auch 2010 outperformen und uns Freude bereiten. Wie hoch lege ich mich heute noch nicht fest, ein Jahr wie 2009 wird es aber wohl nicht werden. Entscheidend wird das Vorgehen der Notenbanken sein, auch das Thema Inflation könnte in der 2. Jahreshälfte spannend werden. Während diese auf die Konsumstimmung der Leute drücken könnte, dürften Sachwerte, hier allen voran Gold und Immobilien aber auch Aktien profitieren.
 
Bevor ich mich in meinem nächsten Blogbeitrag, einer möglichen Fortsetzung der Rohstoffrally, inklusive Jahresausblick widme, freue ich mich schon auf die Einschätzung meines geschätzten Kollegen Michael Berl. Sie dürfte in der Redaktion wohl wieder für Gesprächsstoff sorgen, denn anders als ich (Realist und Fundamentalfanatiker), gehört er der Gruppe der ewigen Optimisten an, die die Lage meiner Meinung nach nur all zu oft durch die Rosa Brille analysieren.
 DER BÖRSIANER wünscht ein frohes Fest und erholsame Feiertage
Mittwoch 23.12.2009 |
Blogger: Michael Berl
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Liebe Community! Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Nicht nur an den Börsen war einiges los, auch in Bezug auf unser Börsenportal hat sich viel getan. Der Relaunch im November hat bestens funktioniert und wurde bisher sehr gut angenommen. Nachdem weiterhin ständig an der Weiterentwicklung gearbeitet wird, freuen wir uns auch im neuen Jahr auf euer Feedback und eure Wünsche.

Neben der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und der grafischen Anpassungen, hat es zahlreiche Neuerungen wie das Expertenteam, die Tradingsignale, die Insiderdeals, den neu geschaffenen Business- & Marktplatz-Bereich und vieles mehr gegeben. Auch im neuen Jahr warten weitere Überraschungen auf euch. Ihr dürft gespannt sein.
 
Das Team von DER BÖRSIANER wünscht euch allen ein frohes Fest, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf ein bullisches Jahr 2010 ...
 Weihnachtsamnestie für die Hypo Alpe Adria, die
 Bankenlandschaft und das Land Kärnten
Dienstag 15.12.2009 |
Blogger: Michael Berl
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Der Finanzminister musste eingreifen und die Hypo Group Alpe Adria mit Hilfe der Steuerzahler, der österreichischen Großbanken und der Alteigentümer auffangen. Die Bank wurde zu 100 Prozent verstaatlicht. Ein Konkurs der Bank hätte nicht nur einen möglichen Domino-Effekt in der Bankenbranche ausgelöst, sondern auch das Land Kärnten in die Pleite gestürzt. Von der schwer beschädigten Reputation des Wirtschafts- und Bankenstandortes Österreich gar nicht zu sprechen.

Es ist unglaublich, dass ein hoch verschuldetes Bundesland wie Kärnten für eine Bank eine Haftung von unvorstellbaren 18 Milliarden Euro übernehmen kann. Der Einfluss der Landspolitik muss im Fall der "Haider-Hypo" nicht näher beleuchtet oder erklärt werden. Dringend müssen hier Schritte gesetzt werden und das schon angekündigte gesetzliche Limit bei Landeshaftungen für Banken eingeführt werden.
 
Der Rettungsplan ist ohne Frage nicht perfekt, doch musste über das Wochenende bis zur Öffnung der Bankschalter am Montag eine "Lösung" stehen. Der Ärger der Steuerzahler über die weitere Belastung durch das Hypo-Fiasko ist nachvollziehbar und verständlich. Aber im Finale des Rettungspokers musste der Staat als Nothelfer einspringen. Ein Konkurs der Systembank Hypo Alpe Adria hätten unvorstellbare Folgen für die Wirtschaft, die Bankenlandschaft, das Land Kärnten und im Endeffekt für ganz Österreich nach sich gezogen. Dieses Szenario wäre für uns Steuerzahler noch um einiges teurer geworden.
 
Einziger "Gewinner" ist der Hauptschuldige des jetzigen Fiaskos, wie von einem Experten des Bayerischen Finanzzentrums erwähnt, das Land Kärtnen. Einmal beim Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB und jetzt bei der Rettung.
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Blogger: Dominik Hojas
Co-Gründer von Wayne Financial Media und Chefredakteur von DER BÖRSIANER nimmt sich der kritischen Betrachtung der Börsenwelt und Allerlei an, Bärenereignisse sind sein Metier.
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