Der Euro befindet ich auf einem gesunden Kursniveau
Dienstag 09.03.2010 |
Experte: Torsten Berse / Devisenexperte FXdirekt Bank AG
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Leserfrage: Spekulationsattacken auf den Euro, die massiven Budgetprobleme in Griechenland, auch vor Spanien wird gezittert - die Lage spitzt sich zu. Wie sehen Sie die Aussichten für den Euro?

Wenn Griechenland seine Probleme mit Hilfe von Resteuropa in den Griff bekommt, sehen wir durchaus realistische Chancen für eine Erholung. Die Regierung und die Bevölkerung müssen allerdings auch mitspielen. Allerdings besteht die Gefahr, dass durch Spanien und andere Länder noch eine Kettenreaktion entstehen könnte, was den Euro auch in näherer Zukunft belasten sollte, da das Vertrauen der Anleger durch diese Problematik schwindet.
 
Da der Euro keine "gewachsene" Einheitswährung ist und jetzt erst seine erste schwere Krise meistern muss, wird vieles davon abhängen, ob der Euroraum geschlossen auftritt. Insgesamt muss man jedoch davon ausgehen, dass allein schon Spekulationen über Zahlungsausfälle den Euro auch weiterhin belasten. Auf der anderen Seite müssen wir auch sehen, dass wir uns derzeit immer noch auf einem gesicherten Niveau oberhalb der 1,36 befinden und die Zeit in welcher der Markt, wie auch Teile der Wirtschaft über einen zu starken Euro gejammert haben, noch nicht allzu lange her sind.
 
Das derzeitige Kursniveau ist also durchaus als ein gesundes anzusehen und bietet auch noch genügend Spielraum für eine Konsolidierung ohne gravierende Folgen.
 Keine ernsthafte Bedrohung durch die Bankensteuer
Dienstag 02.03.2010 |
Experte: Stefan Bruckbauer / Chefvolkswirt Bank Austria
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Die Bankensteuer ist momentan allgegenwärtig. Sehen Sie die Pläne als ernsthafte Gefahr für den österreichischen Bankensektor?

Natürlich geht von der Bankensteuer, so wie sie derzeit angedacht ist, keine ernsthafte Bedrohung für den österreichischen Bankensektor aus. Der Sektor ist stark genug. Allerdings könnte eine unglückliche Wahl der Steuerbasis den Holdingstandort Österreich schaden, wobei am Ende des Tages nie genau feststellbar ist, was wie gewirkt hat.
 
Grundsätzlich ist die Besteuerung des Bestandes (und alle bisher genannten Steuergrundlagen sind Bestandsgrößen) problematisch, was sich schon daran erkennen lässt, dass auch ein Bank, die Verlust hat, Steuer zahlen müsste - aus dem Eigenkapital. Damit ist schon ein wichtiges Stichwort gegeben. Die Steuer wird wahrscheinlich Eigenkapital belasten und damit Kreditvergabe und Kreditkosten. Nicht weil es weitergegeben wird, sondern weil dies die Regeln des Finanzmarktes sind. So wünschenswert ein Lenkungseffekt dieser Steuer auch ist, so schwierig ist dieser national zu erreichen. Am Ende ist jedoch die Forderung eines Lenkungseffekts und die gleichzeitige Forderung, wie viel in Summe die Steuer bringen muss (500) ein Widerspruch in sich.
 
Somit ist zu hoffen, dass die Steuer so wenig "negativen" Lenkungseffekt wie möglich auf den Holdingstandort Österreich hat. Positive Lenkungseffekte sollte man durch Aufsichtsrecht erreichen und an der Tatsache, dass Kredite etwas weniger und etwas teurer werden durch jede Maßnahme, die kostet (Steuer, Basel III, ....) ist ein Faktum.
 Bei Hochzinsanleihen Fonds mit Risikostreuung
Donnerstag 18.02.2010 |
Experte: Martin Bohn / Leitung Anleihen Invest BAWAG PSK Invest
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Leserfrage: Was macht gute Hochzinsanleihen aus und kann man als privater Anleger damit spekulieren?

Bei der Auswahl einer Anlage im Hochzinsbereich ist wie bei anderen Veranlagungen auch die Qualität des Emittenten zu beachten. Die Emittenten sind meist entweder Staaten aus den Entwicklungsländer oder Unternehmen, die eine geringe Bonitätseinstufung haben. Neben dem Kreditrisiko ist vor allem auch das Währungsrisiko zu beachten. Die Währungskomponente stellt einen wesentlichen Ertrags- und Risikofaktor bei der Anlage im Hochzinsbereich dar.
 
Neben einer sorgfältigen Unternehmensanalyse kommt auch der Analyse der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen besondere Bedeutung zu. Der Zinsvorteil kann rasch durch einen Verfall der Währung zunichte gemacht werden. Zu bevorzugen sind Staaten mit geringer Auslandsverschuldung, möglichst geringem Handelsbilanzdefizit und stabilem Wirtschaftswachstum.
 
Für die Wahl der richtigen Laufzeit sind die Zinsstrukturkurve und die Zinserwartung in der jeweiligen Währung zu beachten. Allerdings werden nicht immer alle Laufzeiten mit entsprechenden Emissionen abgedeckt. Aufgrund der geringen Liquidität, der Transparenz des Marktes sowie der hohen Transaktionskosten sind Einzelinvestments in diesem Marktsegment für den Privatanleger kaum möglich. Dafür bieten sich Fonds mit entsprechender Risikostreuung für ein Engagement an.
 Norwegische Krone ist klare Alternative bei einer weiteren
 Abwertung des Euro
Dienstag 16.02.2010 |
Experte: Torsten Berse / Devisenexperte FXdirekt Bank AG
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Leserfrage: Ist die Norwegische Krone eine sinnvolle Alternative bei einer Abwertung des Euros?

Die norwegische Krone hat in den vergangenen zwei Monaten bereits bis zu 5% gewonnen, ist jedoch mit dem Tief bei 8,1206 vorerst an einer massiven Unterstützungszone gescheitert.
 
Die Öl- und Gasexportnation Norwegen blieb dank relativ hoher Energiepreise von einem scharfen Wirtschaftsrückgang verschont. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,3% ist zudem quasi Vollbeschäftigung erreicht. Die norwegische Zentralbank wird daher mit weiter anziehenden Zinsen die Krone zusätzlich stärken, um eine importierte Inflation zu verhindern.
 
Die norwegische Krone wird von dem günstigen Umfeld weiter profitieren und dürfte den Euro bei einem Bruch der Unterstützung bei 8,1200 rasch bis an das Tief vom 25. August 2008 bei 7,9000 drücken. Aus all den genannten Gründen erscheint uns die norwegische Krone daher als klare Alternative bei einer weiteren Abwertung des Euro.
 Wesentliche Schuld Deutschlands an der griechischen Tragödie!
Donnerstag 11.02.2010 |
Experte: Stefan Bruckbauer / Chefvolkswirt Bank Austria
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Leserfrage: Wie gefährlich könnte Ihrer Meinung nach der starke Anstieg der Staatsdefizite und der Verschuldung der Länder im Euroraum für die Eurozone werden?

Die derzeitige Situation ist eine große Belastung, obwohl grundsätzlich man ein paar wesentliche Aspekte in der Diskussion nicht vergessen sollte. Die Verschuldung der Eurozone und ihrer beiden größten Mitgliedsländer Deutschland und Frankreich liegt in etwa genau so hoch wie die der USA, deutlich niedriger als Japan. Dies gilt auch für die erwartete Entwicklung der Neuverschuldung. Der Euro hat heute noch immer einen Wert der höher ist als vor einem Jahr und kann noch immer als überbewertet gelten. Eine echte "ökonomische" Gefahr für die Eurozone gibt es daher nicht. 
 
Es gibt jedoch große (wirtschafts)politische Gefahren für einzelne Mitgliedsstaaten und vor allem für die EU (bzw. Eurozone) insgesamt. Die katastrophalen Erfahrungen mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) berechtigt zu großer Skepsis. Ironischerweise war es gerade Deutschland, das obwohl federführend bei der Einführung des SWP, hauptverantwortlich dafür war, dass er nicht wirklich zu einem Instrument der europäischen Kontrolle der Fiskalpolitik werden konnte. 2003 hebelte der deutsche Finanzminister Eichel mit Unterstützung Frankreichs, Italiens und Englands aus eher banalen Gründen den SWP aus und zeigten der EU-Kommission, dass sie in wirtschaftspolitischen Fragen nur eine Zuseherrolle hat. Seit dieser Zeit ist der SWP ein zahnloser Tiger, der die Probleme zwar dokumentierte, aber nicht bekämpfte. Übrigens profitierten auch die Deutschen von dieser Situation am meisten, da sie ihre eigene Konsolidierung und Wettbewerbsverbesserung durch Rekordüberschüsse in der Leistungsbilanz abfedern konnten. Ironisch ist im Übrigen auch, dass gerade die kleinen Länder damals gegen das Aufweichen des Paktes waren, darunter Österreich, aber auch Griechenland.
 
Die großen Länder der EU sind somit in einer Mitverantwortung für das griechische Debakel. Und es sind auch vor allem die großen Länder, die nicht bereit waren und sind, fiskalpolitische Kompetenz an die EU abzugeben. Dies müssen sie nun tun, denn Zwangsmaßnahmen gegen ein kleines Land und gleichzeitig Freiheiten für die großen Länder, dies geht nicht. Mit einem starken Regelwerk, das dem Zugriff einzelner (großer) Staaten entzogen ist, würde auch das Moral Hazard Problem bei Hilfen für Griechenland (ohne die es nicht gehen wird) geringer. Je früher die EU und die großen Mitgliedsstaaten dies begreifen, umso geringer wird die Belastung für die Eurozone. Allerdings bin ich pessimistisch, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und gerade die EU erwies sich in Krisenzeiten immer als kreativ.
 Anleihenseitig erwarten wir ein stabiles Jahr 2010
Donnerstag 04.02.2010 |
Experte: Martin Bohn / Leitung Anleihen Invest BAWAG PSK Invest
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Leserfrage: Ein kurzer Ausblick Ihrerseits: Was wird sich am Anleihenmarkt im neuen Jahr tun? Sind Sie guter Dinge für diese Anlageklasse?

Eine Änderung der Zinspolitik der EZB ist noch nicht absehbar. Die EZB wird gut zwischen Inflation und der Gefahr des frühen Vernichtens des Wirtschaftsaufschwungs abwägen müssen. Die Anleihenmärkte werden sich weiterhin in einem Seitwärtstrend bewegen. Die Renditen für Anleihen bleiben auf niedrigem Niveau, da die Investoren mit einer lang anhaltenden schleppenden Wirtschaftsentwicklung rechnen. Derzeit wirkt das kurzfristige konjunkturelle Umfeld für den Anleihenmarkt eher belastend. Die längerfristigen Aussichten dürften jedoch unterstützend sein. Das Risiko für Rückschläge steigt, sobald sich eine nachhaltige Erholung der wirtschaftlichen Situation oder das Aufkommen von Inflationssorgen abzeichnet. Andererseits sind die Konjunkturerwartungen sehr hoch und könnten auch leicht enttäuscht werden. Angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus ist das Potenzial für weitere Kursgewinne beschränkt.
 
Vermehrtes Augenmerk wird 2010 sicher auf die Bonität einzelner Staaten gelegt werden. Die Budgetsituation und die Reformfreudigkeit der einzelnen Staaten werden an Bedeutung gewinnen. Dadurch werden sich die Staatsanleihenmärkte sehr differenziert entwickeln. Der Fall von Griechenland hat gezeigt, dass in diesem Sog auch andere Staaten wie Spanien und Irland zur Schwäche tendieren. Stabil erscheinen für 2010 aufgrund der wirtschaftlichen Erholung weiter die Kreditmärkte, was nach wie vor für Unternehmensanleihen spricht. Auch die Entwicklungsländer zeigen eine stärkere Erholung als die entwickelten Länder, die allesamt unter der Rettung ihrer Bankensysteme leiden. Gerade deshalb erscheinen Staatsanleihen von Entwicklungsländern relativ interessant. Die Volatilität bei den Risikoaufschlägen wird entsprechend der Nachrichtenlage hoch sein.
 
Anleihenseitig erwarten wir ein stabiles Jahr 2010. Zinserhöhungen könnten - wenn überhaupt - erst gegen Ende des Jahres die Märkte belasten. Bis dahin werden geringes Wachstum und niedrige Inflation die Renditen auf niedrigem Niveau halten. Aufgrund der Erholung der Weltwirtschaft und der damit einhergehenden Stabilisierung der Anleihenmärkte erscheinen Anleihen mit höherer Risikoprämie interessant. Obwohl diese Renditeaufschläge schon stark zurückgekommen sind, glauben wir, dass der nach wie vor hohe Mehrertrag das Risiko dieser Anleihenklassen rechtfertigt. Wie empfehlen daher für risikobewusste Anleger weiterhin Unternehmensanleihen oder sogar eine High Yield-Beimischung. In diesen Assetklassen erwarten wir stabile Spreads und Ausfallraten, jedoch keine Marktrallye wie 2009. Allerdings sollten unsichere Sektoren und Einzeltitel generell vermieden werden. Nachdem auch Staatsanleihen aus den Emerging Markets aufgrund der relativ geringen Verschuldungen dieser Länder interessant sind, ist der BAWAG P.S.K. Global High Yield Bond in diesen Segmenten als Beimischung zu empfehlen.
 Der Dollar hat im Verhältnis zu Gold eine negative Korrelation
 gebildet
Dienstag 26.01.2010 |
Experte: Torsten Berse / Devisenexperte FXdirekt Bank AG
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Leserfrage: In verschiedensten Artikeln wird immer vom Zusammenhang "Zinsen - Gold - Dollar" geschrieben. Können Sie mir diesen kurz erklären und wie sehen Sie die Entwicklung in diesem Bereich?

Die Entwicklung des Goldkurses ist schon historisch bedingt eng mit der Entwicklung des Dollarkurses verknüpft. Dies war schon zu Zeiten des Goldstandards so und ist seit Aufgabe des Bretton-Woods-Abkommens, in welchem noch Dollarreserven jedes Mitgliedsstaates mit 35 USD je Feinunze hinterlegt wurden, im Jahre 1973, in eine inverse Beziehung umgeschlagen. Das heißt der Dollar hat seit dem im Verhältnis zu Gold eine negative Korrelation gebildet.
 
Gold ist von je her in geo- und wirtschaftspolitischen Krisenzeiten gefragt, der USD profitiert in ökonomischen Boomphasen. Untersuchungen, z.B. des World Gold Council, belegen diese Korrelation auch wissenschaftlich.
 
Der Goldkurs verhält sich also zum USD eher wie der einer harten Währung, anstelle des Kurses eines Rohstoffes. Fällt der Dollar, so steigt der Goldkurs und umgekehrt.
 
Die Zinskomponente spielt hierbei unter mehreren Gesichtspunkten eine Rolle. Die Zentralbanken, wie natürlich auch die FED, halten aus geld- und wachstumspolitischen Überlegungen in Phasen des Abschwungs das Zinsniveau niedrig. Dies ist auch und insbesondere in der aktuellen Finanzkrise zu beobachten, in der wir ja den Goldkurs zu neuen Höchstkursen marschieren sehen.
 
Dieses niedrige Zinsniveau setzt den im Vorfeld beschriebenen Automatismus, der inversen Dollar-Gold-Korrelation, in Gang. Gold wird als "sicherer Hafen" gekauft, auch mangels renditeträchtiger Alternativen, da das Zinsniveau ja niedrig gehalten wird. In solchen Phasen kommen des weiteren immer wieder Inflationsängste auf. Auch hier wird Gold als Schutz vor Geldentwertung durch Inflation gekauft. Aktuell spricht auch das Zins-Gap zwischen Euroland und den USA gegen eine positive Entwicklung des USD. Kapital sucht sich automatisch die höhere Rendite. Und so haben hier die niedrigen US-Zinsen Dollarverkäufe zur Folge.
 
Ein niedriges USD-Zinsniveau hat aber noch weitere Folgen, die sogenannten Carry-Trades: Bei diesen Zinsspekulationen verschulden sich Investoren mit dem niedrig verzinsten Dollar und stecken dann das Geld in höher verzinste Währungen oder andere Assetklassen, wie z.B. Gold oder Aktien. Das hat zur Folge, dass der Dollarkurs weiter abnimmt und z.B. die Aktienkurse oder  der Goldkurs tendenziell steigen.
 
Der USD verhält sich übrigens nicht nur zu Gold in der oben beschriebenen Beziehung, sondern hat diese Korrelation ebenfalls zu Rohöl. Diese Mechanismen haben sich bereits seit langen Jahren an den Märkten  eingespielt, eine Abkehr von diesen Kurs-Beziehungen ist nicht zu erwarten.
 CFDs eignen sich für zahlreiche Handelsansätze
Freitag 15.01.2010 |
Experte: Robert Ulm / Branch Manager CMC Markets
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Leserfrage: Sind CFD's nur etwas für Daytrader oder kurzfristige Investments? Können Sie ein Beispiel eines Trades anführen?

CFDs eignen sich für zahlreiche Handelsansätze. Vom spekulativen Handelsansatz bis zum traditionellen "Buy and Hold", vom Hedging und Shortselling zum Pairs Trading und schlussendlich zum immer beliebter werdenden Daytrading.
 
Der Trend vom langfristigen Investment hin zum kurz- und mittelfristigen Trading zeigt auch die folgende Grafik, die die durchschnittliche Haltedauer in Jahren einer an der New Yorker Börse notierten Aktie zeigt:
 
 

 
Aufgrund der geringen Transaktionskosten und des Hebeleffektes sind CFDs für das kurzfristige Traden das ideale Instrument. Doch "prüfe, wer sich ewig bindet" - so mancher CFD-Anbieter macht das Leben des motivierten Daytraders durch Fixkosten, Mindermengengebühren und Zusatzkosten für die Freischaltung von Realtime-Kursen schwer.
 
Die Idee des Daytradens besteht im Nutzen geringer Kursschwankungen im Tagesverlauf. Stark volatile Basiswerte eignen sich daher bestens und technische Analysten traden hier aus kurzfristigen Chartfenstern.
 
Beispiel eines gelungenen Daytrades:
(Gebührenbasis CMC Markets - keine Fixkosten, Realtimekurse kostenfrei, 0,08 % Transaktionskosten - keine Mindestgebühr)
 
Der CFD-Trader analysiert den Markt und findet in einer Aktie bei 29,30 Euro einen Widerstandsbereich. Er beschließt die Aktie weiter zu beobachten und kauft nach erfolgtem Durchbruch des Widerstandes bei 29,35 Euro 1.000 Aktien-CFDs.
 
Die Aktie setzt die Aufwärtsbewegung fort. Bei Erreichen des nächsten Widerstandsniveaus bei 29,70 Euro will der Trader einen Teil seiner erfolgreich laufenden Position glattstellen und somit die ersten Gewinne einfahren. Er erteilt eine Limit- Verkaufsorder für 500 Stück bei 29,70 Euro, die auch zu diesem Kurs ausgeführt wird. Die restliche Position schließt er beim Erreichen des nächsten stärkeren Widerstands bei 30,00 Euro.
 
Der Trade in Zahlen:
 
Erforderliche Marginleistung:   1.000 * 29,35 * 10 % = EUR 2.935,00
 
Positionsgröße:   1.000 * 29,35 = EUR 29.350,00
 
Transaktionskosten:  
 
 1. Eröffnen der Longposition:   1.000 * 29,35 * 0,08 % = EUR 23,48
 2. Teilweise Glattstellung:   500 * 29,70 * 0,08 % = EUR 11,88
 3. Restl. Glattstellung:   500 * 30,00 * 0,08 % = EUR 12,00
 
Bruttogewinn:     (29,70 - 29,35) * 500 CFDs = EUR 175,00
                              (30,00 - 29,35) * 500 CFDs = EUR 325,00
 
Bruttogewinn total:   EUR 175,00 + EUR 325,00 = EUR 500,00
 
Nettogewinn:   EUR 500,00 - EUR 47,36 = 452,64
 
Rendite:   (EUR 452,64/ EUR 2.935,00 * 100) = 15,4 %
 
Durch den möglichen Hebeleffekt, eine sehr hohe Preistransparenz und die sehr effiziente Kostenstruktur im CFD-Handel,  ist dies die durchaus attraktivere Variante gegenüber einem physischen Aktienhandel oder einem Engagement in Hebelzertifikaten und Optionsscheinen.
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Experte: Friedrich Mostböck
Position: Aktien & Analysen
Firma: Erste Group Bank AG
Funktion: Chefanalyst
Trikotnummer: Nr.1
Team: Der Börsianer
Experte: Stefan Bruckbauer
Position: Konjunktur & Wirtschaft
Firma: Bank Austria
Funktion: Chefvolkswirt
Trikotnummer: Nr.2
Team: Der Börsianer

Experte: Paul Severin
Position: Fonds & Märkte
Firma: Erste Sparinvest
Funktion: Leiter Produktfolio
Trikotnummer: Nr.3
Team: Der Börsianer
Website: www.espa.at
Experte: Robert Ulm
Position: CFDs & Trading
Firma: CMC Markets
Funktion: Branch Manager
Trikotnummer: Nr.4
Team: Der Börsianer
Experte: Torsten Berse
Position: Devisen & Forex
Firma: FXdirekt Bank AG
Funktion: Devisenexperte
Trikotnummer: Nr.5
Team: Der Börsianer

Experte: Dominik Hojas
Position: Börse Allgemein
Firma: Der Börsianer
Funktion: Chefredakteur
Trikotnummer: Nr.6
Team: Der Börsianer
Experte: Martin Bohn
Position: Anleihen
Firma: BAWAG PSK Invest
Funktion: Leitung Anleihen Invest
Trikotnummer: Nr.7
Team: Der Börsianer
Experte: Michael Berl
Position: Referee
Firma: Wayne Financial Media
Funktion: Teamorganisation
Trikotnummer: Nr.0
Team: Der Börsianer



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