Nach einem festen Start fiel der Markt im Verlauf leicht ins Minus zurück. Aktienhändler berichteten von einem überwiegend ruhigen und richtungslosen Geschäft. Unternehmensnachrichten lagen kaum vor, entsprechend hielten sich die meisten Kursbewegungen in engen Bandbreiten.
Auch für den weiteren Wochenverlauf werden keine größeren Bewegungen mehr erwartet. Dazu beitragen dürfte der US-Feiertag Thanksgiving am Donnerstag. Generell dürfte das Geschäft nach dem Ende der Berichtssaison nun für den Rest des Jahres ruhig verlaufen, erwarten Marktteilnehmer.
Ein kräftiges Kursplus verbuchten am Mittwoch lediglich Immofinanz. Die Aktie schloss mit einem Aufschlag von 10,94 Prozent auf 2,84 Euro. Händlern zufolge profitierte die Immofinanz-Aktie von der Ankündigung des Unternehmens mit der geplanten Kapitalerhöhung bis nach der Fusion mit der Tochter Immoeast zu warten. Am Markt war teilweise schon für diese Woche mit der Kapitalerhöhung gerechnet worden.
Die Immoeast-Aktie litt hingegen unter der Meldung. Immoeast schlossen mit einem Minus von 3,23 Prozent auf 4,50 Euro. Die Umsätze in den beiden Immo-Aktien waren hoch: Knapp 30 Prozent des Handelsvolumens im prime market entfiel allein auf Immofinanz und Immoeast.
Größere Abgaben gab es am Mittwoch auch bei Wienerberger (minus 2,15 Prozent auf 11,85 Euro) und Raiffeisen (minus 1,80 Prozent auf 43,10 Euro). Flughafen Wien fielen um 2,78 Prozent auf 35,00 Euro. Die RCB hat ihr Kursziel für die Aktie zwar von 28,5 auf 34,0 Euro erhöht, die Empfehlung "reduce" aber bestätigt. Unter den wenigen Gewinnern fanden sich OMV mit einem kleinen Plus von 0,98 Prozent auf 29,75 Euro. (Forts.) mik
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