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Verfasst am 11.03.2010 um 09:04, Autor: APA
Lufthansa-Bilanz durch AUA-Übernahme mit 86 Mio. Euro belastet
Fluglinie 2009 mit Verlust von 112 Mio. Euro - Nur Swiss und GermanWings mit Gewinn - Nur langsame Erholung erwartet - AUA und BMI werden 2010 noch Verluste schreiben
Die Lufthansa zahlt für die AUA rund 166 Mio. Euro an die Streubesitzaktionäre. Die ÖIAG erhielt für ihren 41,56-Prozent-Anteil den symbolischen Betrag von 366.268,75 Euro (ein Cent pro Aktie) und einen Besserungsschein, für den - eher unwahrscheinlichen - Fall, dass sich die Lage der AUA drastisch bessert. Die Lufthansa übernahm den Großteil der AUA-Lasten von insgesamt 1,5 Mrd. Euro. Gleichzeitig leistete die Staatsholding einen Zuschuss von 500 Mio. Euro.
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Im Passagiergeschäft schrieben 2009 lediglich die Konzerntöchter Swiss und Germanwings schwarze Zahlen. Die Fluglinien unter der Marke Lufthansa sowie die neuen Ableger Austrian Airlines und BMI rissen die Passagiersparte knapp in die Verlustzone.
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Für 2009 erwartet Deutschlands größte Fluggesellschaft nur eine langsame Erholung im Luftfahrtgeschäft. Derzeit geht das Management von einer nachhaltigen Aufwärtsentwicklung im zweiten Halbjahr aus. Im laufenden Jahr will der Dax-Konzern weiter Kosten im Passagier- und Frachtgeschäft senken. Zugleich sollen Umsatz und operativer Gewinn zulegen. Ein deutlich höheres operatives Ergebnis erwartet der Vorstand allerdings erst für das Jahr 2011.
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Die im Vorjahr neu erworbenen Töchter Austrian und bmi werden allerdings noch Verluste schreiben. Vor allem bmi rutschte seit der Übernahme durch Lufthansa im Sommer mit einem operativen Verlust von 78 Millionen Euro tief in die roten Zahlen, während Austrian unter dem Dach von Lufthansa bisher einen Verlust von 31 Millionen Euro schrieb.
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Auch das Kerngeschäft, die Lufthansa Passage, kam mit einem Verlust von 107 Millionen Euro nicht aus den roten Zahlen. Eine nachhaltige Erholung sei hier erst in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten. Vor allem der Langstreckenverkehr dürfte sich nach Einschätzung des Unternehmens spürbar besser entwickeln, während die Preise auf der Kurzstrecke auf absehbare Zeit nicht wieder das Niveau der Vorjahre erreichen dürften.
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