OMV fasst mit Abu-Dhabi-Joint-Venture Fuß in Golfregion
OMV-Chef Roiss: "Erster Grundstein für weiteres Engagement und Wachstum"
OMV AG
Die OMV sieht das am heutigen Donnerstag
bekanntgegebene Abu-Dhabi-Joint-Venture als "Door Opener" für die
Exploration und Produktion (E&P) in der Region. "Das ist ein
historischer Moment für die OMV. In diesem Markt Fuß zu fassen ist
für uns ein bedeutender Schritt und Ausdruck unseres guten
Verhältnisses mit unseren arabischen Partnern", sagte OMV-Chef
Gerhard Roiss zur APA.
Als Schlüssel für den Einstieg in das Upstream-Geschäft bezeichnete Roiss unter anderem die "über Jahre gewachsene gute Partnerschaft". Damit sei ein "erster Grundstein für weiteres Engagement und Wachstum in der Region gesetzt", betonte der OMV-Chef.Die OMV ist schon über 15 Jahre in der Region an dem Kunststoffhersteller Borouge via ihrer 36-Prozent-Beteiligung an Borealis präsent. Partner bei Borouge ist die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), die neben dem deutschen Öl- und Gaskonzern Wintershall auch in dem neuen Upstream-Joint-Venture als Partner an Bord ist. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist die Auswertung des Sauergas- und Kondensatfelds in Shuwaihat, rund 25 Kilometer westlich vom Industrieort Ruwais in VAE.
Die VAE zählen weltweit zu den Top-Ten Öl-Produzenten und sind fünftgrößter Öl-Exporteur. Im Vorjahr wurden pro Tag 2,5 Millionen Barrel produziert, bis 2017 sollen die Produktion auf 3,5 Mio. Barrel/Tag gesteigert werden. 90 Prozent des Upstream-Sektors in den VAE werden von Abu Dhabi gehalten.
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