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Verfasst am 13.02.2012 um 14:53, Autor: EMFIS
China: Zwangs-Umschuldungen sollen Kredit-Kollaps verhindern
Während der Finanzkrise 2008/2009 reagierten die lokalen Regierungen weisungsgemäß mit hohen Infrastruktur-Investitionen auf den drohenden wirtschaftlichen Abschwung. Diese Konjunktur-Programme auf Pump rissen teilweise allerdings gewaltige Löcher in die Haushalte der Provinzen. Laut „Financial Times“ würden die dortigen Regierungen bei privaten Banken inzwischen mit rund 10,7 Billionen Yuan oder umgerechnet rund 1,7 Billionen US-Dollar in der Kreide stehen. Mehr als die Hälfte dieser Kredite werde binner dreier Jahre fällig.
Ist aufgeschoben auch aufgehoben?
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Zentralregierung angekündigt, im Ernstfall notfalls mit zwei bis drei Billionen Yuan einzuspringen, um eine drohende Bankenkrise zu vermeiden. Die neuen Meldungen deuten aber darauf hin, dass Peking jetzt hofft, dass sich das Problem durch eine Verlängerung der Kredite teilweise von selbst lösen könnte.
Ein Sprecher des chinesischen State Information Centre erklärte dazu gegenüber der „Financial Times“, dass ein Teil der Investitionen bei den Provinzen durchaus zu Rückflüssen führen werde. Allerdings seien diese Projekte teilweise noch gar nicht fertiggestellt, was Tilgungen vorerst erschwere.
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