Dienstag, 22.05.2012 - aktualisiert um 11:59:00 | Österreich Edition
Börsennews für Börsenpeople
Verfasst am 13.02.2012 um 16:00, Autor: dj
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Ursprünglich wollte der Medienmogul Leo Kirch mehrere Milliarden Euro Schadenersatz von der Deutschen Bank einklagen. Jetzt geben sich die Erben offenbar mit 775 Millionen Euro zufrieden, berichten verschiedene Medien. Angeblich haben sich die Anwälte der Kirch-Erben mit dem Frankfurter Institut geeinigt. Ein Deutsche-Bank-Sprecher sagte zu Dow Jones Newswires: "Zu Marktgerüchten äußern wir uns nicht." Ein Sprecher Kirchs lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage ab.
Hannover Rück übertrifft 2011 eigene Gewinnerwartung
Für die Hannover Rück ist es 2011 trotz Naturkatastrophen besser gelaufen als erwartet. Die Gesellschaft meldete für das Geschäftsjahr 2011 überraschend ein Konzernergebnis von rund 600 Millionen Euro. Das Ziel des MDAX-Konzerns lautete auf mindestens 500 Millionen Euro. In dem Ergebnis ist die Netto-Schadenbelastung aus den Überschwemmungen in Thailand von 196 Millionen Euro berücksichtigt, wie die Hannover Rückversicherung AG mitteilte.
S&P nimmt Dt Börse von Beobachtungsliste und bestätigt Ratings
Nach dem Scheitern der Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext hat Standard & Poor's (S&P) den deutschen Börsenbetreiber von der Beobachtungsliste gestrichen. Vor einem Jahr hatte die Ratingagentur den Frankfurter Konzern angesichts des geplanten Zusammenschlusses auf "CreditWatch negative" gesetzt. S&P befürchtete, dass die Fusion mit der niedriger eingestuften NYSE das finanzielle Profil der Deutschen Börse verschlechtern könnte.
Entscheidung zum Verkauf der LBBW-Immobilien erwartet
Heute Abend wird entschieden, welcher Bieter den Zuschlag für den Kauf der Wohnimmobilien der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erhält. Nach Berichten der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten soll das Bieterkonsortium um die Stadt Stuttgart leer ausgehen. Stattdessen wird die Augsburger Patrizia AG wohl den Zuschlag erhalten.
Der einstigen Weltapotheke drohen die Rezepte auszugehen
Mit Aspirin & Co war Deutschland einst die Apotheke der Welt. Viele der heutigen Basismedikamente wurden hierzulande erforscht und entwickelt. Doch dieser Ruhm ist schon lange verblasst. Wachsender Kostendruck im Inland und zunehmend gut ausgebildete Forscher im Ausland drohen den Pharma-Standort Deutschland weiter zu schwächen. Die Forschung an neuen Medikamenten in Deutschland wird weiter abgebaut.
France Telecom will ägyptischen Joint-Venture-Partner auszahlen
Die France Telecom baut ihre Präsenz im Schwellenmarkt Ägypten weiter aus. Der französische Telekommunikationskonzern will die Anteile seines lokalen Partners Orascom Telecom Media and Technology Holding (OTMT) an dem Gemeinschaftsunternehmen ECMS fast komplett übernehmen und sich noch weitere Aktien sichern, wie die France Telecom mitteilte. Eine mit den Vorgängen vertraute Person sagte, die Transaktion könnte France Telecom bei den derzeitigen Wechselkursen insgesamt 1,5 Milliarden Euro kosten.
Bank Austria schreibt weitere 100 Mio EUR auf Griechenanleihen ab
Die Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen nähern sich bei manchen Banken einem Totalausfall an. Die österreichische Tochter der UniCredit SpA, Bank Austria, berichtete jetzt über eine zusätzliche Wertberichtigung von 100 Millionen Euro. "Wir haben bereits 60 Prozent abgeschrieben. Insgesamt werden wir 80 Prozent abgeschrieben haben", sagte der Bank-Austria-Chef Willibald Cernko der österreichischen Zeitung Wirtschaftsblatt.
WSJ: Co-Co-Bonds finden Gefallen in Europa
Eine neue Art der Bankschulden scheint in Spanien und Portugal für die Regierungen zum Instrument ihrer Wahl zu werden, ihre angeschlagenen Banken zu unterstützen. Das Instrument der sogenannten Contingent Convertibles ist in der Finanzkrise von 2008 bekannt geworden, bisher aber nur von wenigen Banken eingesetzt worden.
Boeing und Airbus erwarten Auftragsboom aus Asien
Die beiden Flugzeugbauer Boeing und Airbus erwarten in den kommenden Jahren einen Boom in der Flugzeugindustrie. Bis 2030 werden nach Prognosen der Amerikaner weltweit 33.500 neue Flugzeuge im Wert von 4 Billionen US-Dollar benötigt. Airbus ist ein wenig zurückhaltender und prognostiziert lediglich ein Wachstum um knapp 28.000 Maschinen mit einem Wert von 3,5 Billionen Dollar. Grund für das rasante Wachstum sei vor allem der boomende asiatische Markt - rund ein Drittel der Bestellungen erwarten sowohl die Amerikaner als auch die Europäer aus Fernost.
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