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Verfasst am 01.02.2012 um 12:41, Autor: dj
Daimler investiert massiv in ausländisches Produktionsnetz
"Den Weg an die Spitze stellen wir durch umfangreiche Investitionen in den Ausbau unseres (...) Produktionsnetzwerkes sicher", schrieb Produktionschef Wolfgang Bernhard in einem Newsletter.
Um die Abhängigkeit und die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen zu reduzieren, setzen viele Autohersteller zunehmend auf Vor-Ort-Produktionen in den wichtigsten Absatzmärkten. Denn wenn Autos und Motoren überwiegend in Europa hergestellt werden, fallen die Kosten vornehmlich in Euro an. Werden die Autos dann aber im außereuropäischen Ausland verkauft, schlagen Veränderungen von US-Dollar, Renminbi und Britischem Pfund auf die Bilanz durch.
Ein Daimler-Sprecher erklärte, die Investitionen beinhalteten unter anderem die Produktion eines neuen Mercedes-Benz-Modells im US-Werk in Tuscaloosa (Alabama) sowie die Herstellung von Kompaktwagen in China und das dort geplante Motorenwerk. Alle diese Schritte hatte der DAX-Konzern bereits offiziell verkündet.
In den vergangenen Wochen hatte es in den Medien Gerüchte gegeben, Daimler könnte neue Werke hochziehen. Das manager magazin berichtete unlängst unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Verkäufe bis 2020 auf rund 2,7 Millionen Autos verdoppelt werden sollen und vor diesem Hintergrund neue Fabriken in Nordamerika und im Reich der Mitte entstehen sollen.
Der Daimler-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern, ob Pläne für neue Standorte in den Vereinigten Staaten oder der Volksrepublik bestehen.
-Von Christoph Rauwald und Nico Schmidt, Dow Jones Newswires;
+49 - (0)69 29 725 512; christoph.rauwald@dowjones.com
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