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Verfasst am 10.02.2012 um 14:39, Autor: APA
A-Tec-Pleite - Gläubiger rechnen mit 35-prozentiger Quote
Montanwerke Brixlegg könnten um die 70 Mio. Euro erbracht haben - KSV-Kantner: Erwarten erste Tranche Ende Juni -
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"Der Preis hängt wahrscheinlich auch vom Stichtag und dem entsprechenden Kupferpreis ab, in den Lagern liegt Kupfer im Wert von 80 bis 90 Mio. Euro", sagte Kantner zur APA. "ich bin zuversichtlich, dass wir alles in allem auf eine 30-prozentige, eher 35-prozentige Quote kommen." Auf Basis des niedrigeren Schätzwertes für die an die Schweizer Umcor verkaufte Kupferdivision sollten 180 Mio. Euro für die Masse zusammenkommen. A-Tec-Gründer Mirko Kovats hatte im Rahmen des im September 2011 gescheiterten Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung noch rund 210 Mio. Euro an Erlösen erwartet.
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Wie berichtet, hat Gläubiger-Treuhänder Matthias Schmidt im Oktober den Verkauf der verbleibenden Aktiva übernommen und inzwischen um rund 52 Mio. Euro die Motorenfabrik ATB an die chinesische Wolong verkauft. Von der Salzburger Werkzeugmaschinenfabrik blieben knapp 34 Mio. Euro für die Masse. Auch das Mobiliar des Firmensitzes in der Wiener City ist mittlerweile weg.
Noch nicht verkauft ist dagegen das Braunkohlekraftwerk Voitsberg, dessen Erlös ursprünglich auf immerhin 15 bis 20 Mio. Euro beziffert wurde. Vom firmeneigenen Jet erwarten sich die Gläubiger "noch ein paar Millionen".
Kantner rechnet mit einer ersten Abschlagszahlung für die Gläubiger Ende Juni. Die Höhe werde Treuhänder Matthias Schmidt festlegen, für den KSV sind rund 20 Prozent vorstellbar. An dem Verfahren sind knapp 120 Gläubiger beteiligt, wobei Tausende Anleihegläubiger der A-Tec von drei Kuratoren repräsentiert werden. Allein die erste von drei Unternehmensanleihen haben 2.000 Personen gezeichnet, davon viele Private. Bei den beiden folgenden A-Tec-Schuldpapieren gab es jeweils nur rund einige Dutzend institutionelle Zeichner.
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