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Börsennews für Börsenpeople
Verfasst am 25.03.2011 um 12:46, Autor: APA
Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im Plus
Unternehmenszahlen im Fokus - Bausektor profitiert von optimistischen Wiederaufbau-Erwartungen
Auch die Märkte in Singapur und Sydney tendierten zu Wochenschluss mit höheren Notierungen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.070,84 Zählern und einem Plus von 27,81 Punkten oder 0,91 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 46,1 Zähler oder 0,96 Prozent auf 4.840,3 Einheiten.
Zum Wochenausklang traten die Sorgen um die Krise in Japan an den asiatischen Märkten wieder etwas in den Hintergrund. Beherrscht wurde die Stimmung der Investoren vermehrt von positiven Unternehmenszahlen sowie von optimistischen Spekulationen rund um den Wiederaufbau in Japan, hieß es aus Händlerkreisen. Darüber hinaus sorgten positive US-Konjunkturdaten für neue Impulse. Am Donnerstag war bekanntgegeben worden, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 5.000 auf 382.000 zurückgegangen war. Dies deute trotz der Katastrophe in Japan sowie der politischen Spannungen im Nahen Osten und in Nordafrika auf eine anhaltende Erholung der US-amerikanischen und auch der globalen Wirtschaft hin, so Marktbeobachter.
Nach Vorlage von Jahreszahlen kletterten Bank of China um 2,64 Prozent auf 4,27 Hongkong Dollar nach oben. Das Kreditinstitut hatte einen Zuwachs des Nettoprofits um 29 Prozent bekanntgegeben und konnte damit die durchschnittlichen Erwartungen übertreffen. Zulegen konnten auch China Construction Bank (plus 1,95 Prozent auf 7,32 Hongkong Dollar) sowie Industrial & Commercial Bank of China (plus 1,92 Prozent auf 6,37 Hongkong Dollar). Die Jahresergebnisse der beiden Banken werden in den kommenden Handelstagen erwartet.
In Tokio konnten vor allem die Werte des Bausektors von optimistischen Erwartungen bezüglich des Wiederaufbaus in Japan profitieren. So legten die Titel des Baumaschinen-Herstellers Komatsu um 4,68 Prozent auf 2.795 Yen zu, Comsys Holdings verteuerten sich um 6,30 Prozent auf 827 Yen und Daisue Contruction kletterten um 4,08 Prozent auf 102 Yen.
Ebenfalls in der Gewinnzone präsentierten sich Rohstoffunternehmen. In Sydney legten Woodside Petroleum um 2,55 Prozent auf 46,72 australische Dollar zu und Rio Tinto stiegen um 0,51 Prozent auf 82,02 australische Dollar. In Hongkong verteuerten sich die Titel des größten Kupferproduzenten Jinagxi Copper um 2,31 Prozent auf 24,40 Hongkong Dollar, nachdem die Analysten von BNP Paribas eine Kaufempfehlung für die Papiere ausgesprochen hatten.
Schwächer tendierten hingegen Einzelhandelswerte. Li & Fung verloren 9,08 Prozent auf 39,05 Hongkong Dollar. Damit zählen die Titel des größten Zulieferers für Einzelhändler zu den größten Verlierern des Hang Seng Index. Das Unternehmen hatte für das vergangene Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 4,28 Mrd. Hongkong Dollar (plus 27 Prozent zum Vorjahreszeitraum) verlautbart. Experten hatten im Schnitt mit einem höheren Ergebnis gerechnet. (Schluss) bel/teo
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