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Börsennews für Börsenpeople
Verfasst am 28.03.2011 um 11:35, Autor: APA
Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich schwächer
Shanghai gegen den Trend freundlich - Sorgen um Atomkraftwerk Fukushima belasten
Terrain abgeben mussten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.057,38 Zählern und einem Minus von 13,46 Punkten oder 0,44 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 8,4 Zähler oder 0,17 Prozent auf 4.831,9 Einheiten.
Freundlich zeigte sich hingegen die chinesische Börse. Der Shanghai Composite legte um 0,21 Prozent oder 6,19 Zähler auf 2.984,01 Punkte zu. Zu den Gewinnern zählten hier unter anderen China Minsheng Banking mit einem Kursplus von 2,61 Prozent auf 5,51 Yuan. China Pacific Insurance gewannen um 1,03 Prozent auf 22,49 Yuan.
Auch Rohstoffwerte fanden sich auf den Einkaufslisten der Investoren. China Shenhua Energy, die Aktien des größten chinesischen Kohleproduzenten, stiegen 1,4 Prozent auf 29,59 Yuan. Western Mining zogen um 1,9 Prozent auf 18,38 Yuan an.
An der Börse von Hongkong sorgten die unter den Erwartungen ausgefallenen Ergebnisse von China Construction Bank (minus 2,32 Prozent auf 7,15 Hongkong Dollar) sowie von China Petroleum& Chemical (minus 2,04 Prozent auf 7,69 Dollar) für etwas Abgabedruck. Hingegen konnte China Pacific Insurance die Prognosen übertreffen. Die Aktien des Versicherers reagierten mit plus 1,76 Prozent auf 31,85 Hongkong Dollar.
Die anhaltenden Sorgen um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima haben die Börse in Japan zum Wochenauftakt erneut belastet. Anleger reagierten verunsichert auf die jüngsten Meldungen vom Wochenende, wonach es im Reaktor 2 zu einer vorübergehenden Kernschmelze gekommen sein soll. Sorgen über gestörte Zulieferketten in der Automobil- und Chipindustrie und die lückenhafte Stromversorgung hätten die Stimmung zusätzlich eingetrübt. Allerdings zeigten sich Marktteilnehmer zuversichtlich, dass ausländische Investoren auch weiterhin die niedrigen Kurse zum Einstieg nutzen.
Aktien des Kraftwerksbetreibers Tepco brachen angesichts der neuen Schreckensmeldungen aus den Reaktoren in Fukushima um fast 18 Prozent auf 696 Yen ein. Verkauft wurden auch Immobilienwerte. Mitsubishi Estate verloren 2,18 Prozent auf 1.389 Yen und Mitsui Fudosan büßten 2,54 Prozent auf 1.379 Yen ein. Händler führten dies darauf zurück, dass die Erholung am Büromarkt möglicherweise ein Ende finden könnte. Um mehr als vier Prozent auf 379 Yen ging es indes für Tokyo Gas nach oben, nachdem das Unternehmen seinen Ausblick für den Gewinn im laufenden Geschäftsjahr nach oben geschraubt hatte. (Schluss) ger
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