Verfasst am 09.02.2012 um 12:17, Autor: APA
Leitbörsen in Fernost schließen wenig verändert
Gestiegene Inflationsdaten aus China
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Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag wenig veränder tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gab leicht um 13,35 Zähler oder 0,15 Prozent auf 9.002,24 Punkte nach. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel moderat um 8,45 Zähler (minus 0,04 Prozent) auf 21.010,01 Einheiten. Der Shanghai Composite erhöhte sich leicht um 2,06 Punkte oder 0,09 Prozent auf 2.349,59 Punkte.

Kleine Rückgänge wiesen auch die Märkte in Singapur und Sydney auf. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.981,17 Zählern und einem unwesentlichen Minus von 1,03 Punkten oder 0,03 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab um 6,6 Zähler oder 0,15 Prozent auf 4.357,10 Einheiten nach.

Gestiegene Inflationsdaten aus China drückten leicht auf die Stimmung. Die Inflation in China hat sich wieder verstärkt. Im vergangenen Monat stiegen die Verbraucherpreise um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Dezember hatte der Zuwachs 4,1 Prozent betragen. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang der Teuerung gerechnet. Die Nahrungsmittelpreise seien zu einem guten Teil verantwortlich für die Steigerung. Die Erzeugerpreise seien nur um 0,7 Prozent in Jänner angewachsen. Die Inflationsrate für 2011 habe bei 5,4 Prozent gelegen. Die Regierung peilt eine Rate von 4 Prozent an.

Auf Unternehmensebene zogen die Alibaba-Titel zogen um 5,47 Prozent auf 9,25 Hongkong Dollar an. Dem schwächelnden US-Internet-Pionier Yahoo winkt laut einem Zeitungsbericht ein Milliarden-Geldregen. Die chinesische Handelsplattform Alibaba sammle gerade 3 Mrd. Dollar bei den Banken ein, um Yahoos Anteil von 40 Prozent an dem Unternehmen zurückzukaufen, berichtete das "Wall Street Journal".

Rio Tinto schwächten sich leicht um 0,22 Prozent auf 71,60 Australische Dollar. Der Gewinn des britisch-australischen Bergbaukonzerns ist im vergangenen Jahr wegen einer milliardenschweren Abschreibung auf das Aluminiumgeschäft eingebrochen. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen noch 5,8 Milliarden US-Dollar, rund 60 Prozent weniger als 2010. Der Konzern verbuchte eine von Analysten nicht erwartete Wertberichtigung von 8,9 Milliarden Dollar auf den Aluminumhersteller Alcan. Rio Tinto hatte diesen 2007 auf dem Höhepunkt des damaligen Wirtschaftsbooms nach einer Übernahmeschlacht mit dem US-Konzern Alcoa für rund 40 Milliarden Dollar übernommen. Operativ lief es dagegen 2011 dank der anhaltend hohen Nachfrage nach Rohstoffen weiter gut - das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 10 Prozent auf 28,5 Milliarden Dollar zu.

In Japan sind die Aufträge im Maschinenbau im Dezember stärker als erwartet gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sind sie um 7,1 Prozent gesunken. Ökonomen hatten einen Rückgang um 5,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Aufträge noch um 14,8 Prozent gestiegen.

Die Volkswirte der Commerzbank erwarten jedoch insgesamt steigende Investitionen im ersten Halbjahr 2012. Die meisten Unternehmensindikatoren würden nach oben zeigen. Dafür seien auch die niedrigen Zinsen und der Wiederaufbau nach der Tsunami-Katastrophe verantwortlich.

Mit den verhaltenen Industriedaten gab es Kursrückgänge bei Metallwerten zu beobachten. Japan Steel schwächten sich um 2,89 Prozent auf 638,0 Yen. Kobe Steel verbilligten sich um 1,54 Prozent auf 128,0 Yen. Im Automobilbereich bremsten Nissan Motor um 1,03 Prozent auf 766,0 Yen. Mitsubishi Motor gaben um 1,02 Prozent auf 97,0 Yen nach. (Schluss) ste 


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