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Verfasst am 08.02.2012 um 12:28, Autor: APA
Petrus Advisers will Flughafen-Parkhäuser, Offices - Airport lehnt ab
Gruppe auch am Flughafen Wien beteiligt - Flughafen: Gewünschte Flächen stehen rechtlich gar nicht zum Verkauf - Petrus-Interesse auch an Teilen: "Schatz gehört gehoben"
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"Wir prüfen jetzt einmal rechtlich, ob das so ist", sagte Petrus-Manager Michael Sieghart am Mittwoch zur APA. Sollte dem so sein, wäre man auch an (anderen) Teilen sehr interessiert. "Der Flughafen hat einen Immobilienschatz, der gehört gehoben". Aktuell ging es in dem Angebot um Parkhäuser und Office-Immobilien am Airport, aber auch diverse unbebaute Gründe.Telekom-Hauptversammlung wählte Ronny ...
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Petrus Advisers ist laut Sieghart mit einem signifikanten Anteil Aktionär amFlughafen. Er liege zwar unter der meldepflichtigen Schwelle von 5 Prozent. "Er könnte sich aber durchaus in diese Richtung bewegen."
Eine Ausschreibung für die betreffenden Immos gab es nicht, die Gruppe ist von sich aus beim Flughafen vorstellig geworden. Und sie argumentiert, dass damit "beträchtliche stille Reserven realisierbar" wären. "Es war jetzt einmal die Idee von unserer Seite, diese Anfrage zu starten. Es mag das eine oder andere Hindernis bei einzelnen Flächen geben, aber der Flughafen hat hinreichend Liegenschaften, die nicht in diese Grenzen fallen. Da sind wir auch gerade dabei, zu prüfen und zu analysieren", so der Petrus-Manager. Der Flughafen habe "durchaus ähnliche Gedanken." Möglicherweise habe man damit eine Entwicklung angestoßen oder sogar beschleunigt. "Wir sind durch unser Investment in Conwert durchaus ein kompetenter Ansprechpartner, hier zu helfen."
In einer Aussendung argumentierte Petrus Advisors, "die Substanzwerte aus Immobilien und Beteiligungen sind unzureichend im Aktienkurs reflektiert. Gleiches gilt auch für die Einzelhandelsumsätze, die mehr als 50 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt liegen und deren Steigerung daher signifikantes Potenzial birgt."
Weil München oder Zürich in wenigen Jahren ihre Kapazitätsgrenzen erreichten, werde für den Flughafen Wien weiteres Expansionspotenzial gesehen. Der Airport Wien sei auch wichtiges Bindeglied zwischen Ost und West. Petrus Advisors: "Wir sehen die Aktie aktuell rund 40 Prozent unter ihrem inneren Wert gehandelt."
Am Flughafen wurde heute erklärt, man erarbeite gerade selber ein Entwicklungskonzept für die eigenen Immobilien. Die Non-Aviation-Sparte sei ein wichtiges Geschäftsfeld. Unabhängig davon könnten künftige Ausbauten außerhalb der Zivilflugplatz-Grenze "grundsätzlich auch mit Partnern gemacht werden", so ein Airport-Sprecher zur APA.
Petrus Advisers gilt als eines der Investmentvehikel des Kärntner Baulöwen Hans Peter Haselsteiner. Haselsteiners Baukonzern Strabag hat Raiffeisen als Aktionär an Bord. Aufsichtsratspräsident am Flughafen Wien ist seit vorigem Jahr der Chef der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder. Hauptaktionäre des Flughafens sind die Bundesländer Niederösterreich und Wien.
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