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Verfasst am 13.01.2012 um 10:36, Autor: DH
Raiffeisen KAG führt 2011 Ranking der Fondsanbieter an
Heimische Investmentfonds 2011 mit deutlich weniger Volumen
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Während Euro-Rentenfonds und die Geldmarktfonds mit +3,07 Prozent und +1,20 Prozent leicht positiv performten, war die Performance im Aktienbereich überwiegend negativ. An der Spitze lagen österreichische Aktienfonds mit einem Minus von 32 Prozent, gefolgt von Euroland-Aktienfonds mit minus 19,52 Prozent und US-Aktienfonds mit minus 3 Prozent.
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Per Ende Dezember verwalten die 24 österreichischen Kapitalanlagegesellschaften 2.159 Wertpapierfonds, davon 1.137 Publikumsfonds, 265 Großanlegerfonds und 757 Spezialfonds. 131 Fonds wurden geschlossen und 20 fusioniert. Gleichzeitig wurden im vergangenen Jahr 122 Fonds neu aufgelegt, 66 für institutionelle Investoren und 56 Publikumsfonds.
"Durch die Turbulenzen auf den Aktien- und Währungsmärkten wurden die Privatanleger im Jahresverlauf zusehends verunsichert und haben ihre Veranlagungen in Spareinlagen gedreht", so die VÖIG. Gleichzeitig hätten die Banken, die derartige Einlagen zur Refinanzierung ihres Geschäftes mehr denn je benötigen, die Retailkunden durch entsprechende Angebote zusätzlich "motiviert".
Neben der Veranlagung auf Spareinlagenbasis haben sich Retailinvestoren im Vorjahr auf Sachwerte konzentriert. Von dieser Tendenz konnten auch die Immobilien-Investmentfonds sehr stark profitieren. Das Volumen der fünf österreichischen Immobilien-Investmentfondsgesellschaften stieg per Jahresultimo 2011 um rund 20 Prozent oder 478,42 Mio. auf 2,9 Mrd. Euro. Die Ausschüttungen betrugen 47 Mio. Euro, die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 427 Mio. Euro und die Kursgewinne erreichten 98 Mio. Euro. Die durchschnittliche Ein-Jahres-Performance betrug 3,1 Prozent.
Größter heimischer Fondsanbieter blieb die Raiffeisen KAG. Sie verwaltete per Jahresende 2011 27,7 (Ende 2010: 29,4) Mrd. Euro. Das entsprach einem Marktanteil von 20,6 (20,2) Prozent. Die Erste Sparinvest verwaltete 23,6 (26,7) Mrd. Euro, ein Marktanteil von 17,6 (18,4) Prozent. An dritter Stelle lag die ehemalige Bank-Austria-Fondstochter Pioneer Investments Austria mit 17,1 (19,4) Mrd. Euro, was einem Marktanteil von 12,7 (13,3) Prozent entsprach. Viertgrößter Fondsanbieter war die Allianz Invest KAG mit 10,4 Mrd. Euro (Marktanteil stieg auf 7,7 Prozent). Größere Volumina verwalten noch die Kepler-Fonds KAG (9,9 Mrd. Euro, Marktanteil stieg auf 7,3 Prozent) und die zu den Hypobanken zählende Masterinvest KAG (7,2 Mrd. Euro, 5,3 Prozent).
In den kommenden Jahren werde es verstärkt notwendig sein, die strukturellen Vorteile von Investmentfonds, wie konkurssicheres Sondervermögen, Diversifizierung und Transparenz in den Vordergrund zu rücken, so VÖIG-Generalsekretär Dietmar Rupar. Gleichzeitig biete der Investmentfonds für Privatanleger auch steuerliche Vorteile. So könnten Kursverluste über alle Asset-Klassen hinweg ausgeglichen werden bzw. werden Kursverluste im Fonds vorgetragen und stehen in den weiteren Jahren zur Saldierung mit etwaigen Gewinnen zur Verfügung
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