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Verfasst am 04.02.2012 um 11:53, Autor: APA
Telekom-Angestellte klagt in Graz Arbeitgeber wegen Mobbings
"Kleine Zeitung": Schadenersatz und Schmerzensgeld gefordert - Unternehmen und Betriebsrat dementieren
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Die Grazerin war Teamleiterin im Backofficebereich, als es im Zuge von Reorganisationsmaßnahmen 2007 - wie sie ab Montag am Grazer Landesgericht für Zivilrechtssachen beweisen will - zum Mobbing kam: Dass ihr Team aufgelöst wird, habe sie zwei Tage davor im Urlaub erfahren. Danach wurde sie mehr oder minder aufs Abstellgleis geschoben, wie aus ihrem "Mobbing-Protokoll" hervorgeht: Niemand sagte ihr, was sie arbeitsmäßig machen soll, Schreiben an Vorgesetze und Personalvertreter blieben unbeantwortet, die Zugangsberichtigung wurde eingezogen, eine Bewerbung um eine andere Stelle abgewiesen.Telekom-Hauptversammlung wählte Ronny ...
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Sie wurde "arbeitsmäßig ausgehungert", heißt es im Zeitungsbericht. Immer mehr litt die Frau gesundheitlich und befand sich schließlich seit April 2010 im Krankenstand. "Klinisch relevante depressive Symptomatik mit ausgeprägter stressbedingter somatoformer Störung", lautete der Befund.
Laut wiedergegebener Stellungnahme der Telekom liege kein Mobbing vor. Auch für die Personalvertretung hätte sich der Verdacht nicht erhärtet, an den Betriebsrat vor Ort habe sich die Mitarbeitern nie persönlich gewandt. Dennoch begehrt die 49-Jährige vor Gericht Schadenersatz für Verdienstentgang und Schmerzensgeld in der Höhe von 26.000 Euro. Zudem läuft ein Antrag auf Frühpensionierung.
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