Mittwoch, 23.05.2012 - aktualisiert um 23:47:00 | Österreich Edition
Börsennews für Börsenpeople
Verfasst am 03.02.2012 um 11:26, Autor: EMFIS.COM
Konjunkturflaute lässt Serverstal kalt
Die Stahlproduktion der Russen erhöhte sich im vergangenen Jahr demnach um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 15,2 Millionen Tonnen. Um ein Prozent konnte das Unternehmen die Erzeugung von Gusseisen auf 10,5 Millionen Tonnen erhöhen. Auch der Verkauf konnte gesteigert werden: Die Stahlerzeugnisse der Gesellschaft erreichten einen Absatz in Höhe von 14,8 Millionen Tonnen und legten damit um drei Prozent im Vergleich zu 2010 zu. Der Verkauf von Walzgut erhöhte sich um zwei Prozent auf 11,6 Millionen Tonnen, Eisenerzpellets erzielten einen Verkaufswert in Höhe von zehn Millionen Tonnen. Die Eisenerzkonzentrat-Verkäufe legten im letzten Jahr gegenüber 2010 sogar um 18 Prozent zu. Alles in allem veräußerten die Russen im letzten Jahr 4,7 Tonnen des Konzentrats.
Gigant international präsent
Der Metall-Förderer ließ sich demnach durch die Konjunktur-Flaute nicht beirren. Immerhin gilt der Konzern als einer der größten Metall-Produzenten weltweit. Das Unternehmen verfügt nicht nur über Standorte in Russland, sondern auch in Nordamerika sowie in einigen EU-Ländern. Im Rahmen der Internationalisierung ist die Gesellschaft zum einen in Moskau und zum anderen in London gelistet. Da derzeit die Zeichen auf eine konjunkturelle Erholung und einer damit einhergehenden anziehenden Stahlnachfrage hindeuten, dürften die Geschäfte der Russen auch 2012 mindestens solide laufen.
Sofern die Weltwirtschaft tatsächlich auf einen dynamischen Wachstumspfad zurückfindet, ist die Aktie von Serverstal allein schon unter Bewertungsgesichtspunkten (wie nahezu alle russischen Aktien weist das Papier ein klar einstelliges KGV auf) eine Überlegung für Stahl-Bullen wert.
Mehr zur Rubrik / News / Osteuropa
Werbung/Anzeige »
Researchcorner »
Unternehmensmatrix »
Newsletter »
Werbung/Anzeige »
Schnellnavigation DerBörsianer.com:


















