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Verfasst am 22.04.2010 um 10:09, Autor: EMFIS
Inmet legt durchwachsenen Quartalsbericht vor
Rohstoffe-Go - Stuttgart - Die Expertengemeinde ist wenig erfreut über die Zahlen des zweiten Quartals, die der kanadische Minenkonzern Inmet Mining (WKN 873251) vorlegt. Der Gewinn pro Aktie lag mit 1,09 Dollar unter der Durchschnittsschätzung der Analysten und darüber hinaus senkte Inmet auch noch die Produktionsprognose für das Gesamtjahr. Vor allem ein geringerer Ausstoß der Minen Cayeli und Ok Tedi belastet.
So betrachten beispielsweise die Analysten von TD Newcrest die Zahlen als leicht negativ. Allerdings erlebe Inment derzeit übliche Probleme bei der Produktionsaufnahme auf der spanischen Las Cruces-Mine, die das wichtigste Wachstumsprojekt des Unternehmens sei. Und keines dieser Probleme scheine kritisch, sodass TD Newcrest damit rechnet, dass die kommerzielle Produktion im November aufgenommen werden kann.
Inmet erklärte zudem, dass man mit dem riesigen Petaquilla-Projekt vorankomme, dessen Bau mehrere Milliarden Dollar kosten soll. Bisher waren viele Investoren auf Grund des Einbruchs der Kupferpreise nicht begeistert von einer Entwicklung der Petaquilla-Mine, doch könnte sich das nach Ansicht von TD Newcrest jetzt ändern, da der Kupferpreis sich seit Anfang 2009 deutlich erholt hat.
Positiv beurteilen darüber hinaus die Experten von BMO Capital Markets, dass die Cashkosten für Kupfer im abgelaufenen Quartal niedriger ausfielen als erwartet. Dies sei vor allem auf die gesunken Arbeitskosten auf der Cayeli- und den Abschluss des Bergbaus auf der Troilus-Mine zurückzuführen.
EMFIS
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