Verfasst am 13.02.2012 um 09:47, Autor: EMFIS
Silvercorp Metals: Auch 2012 auf der Überholspur
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Vancouver 13.02.2012 (www.emfis.com) Erst kürzlich präsentierte der kanadische Edelmetall-Produzent Silvercorp Metals ansehnliche Quartalszahlen (Emfis berichtete). Nun veröffentlichte das Unternehmen seine Produktions-Planungen für das Geschäftsjahr 2012/2013, die belegen, dass die Gesellschaft auch künftig kräftig aufs Gaspedal drücken will.

Die Planungen für das Fiskaljahr 2012/2013, welches am ersten April dieses Jahres beginnt, zeigen, dass das Unternehmen sich einiges vorgenommen hat: Insgesamt will Silvercorp Metals im genannten Zeitraum 6,7 Millionen Feinunzen Silber, 18.240 Feinunzen Gold sowie 81,2 Millionen Pfund Blei und 28,5 Millionen Pfund Zink fördern. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine teilweise erhebliche Steigerung dar: Bezogen auf die Silber-Produktion bedeuten die Prognosen ein Plus von 20 Prozent, bei Gold sind es sogar um 90 Prozent. Der  Blei-Output würde um zwölf Prozent steigen. Die Zink-Förderung brächte es auf einen  sehr  beachtlichen Zuwachs von 63 Prozent.

Starke Projekt-Pipeline

Und diese doch recht ambitionierten Produktions-Planungen für das Geschäftsjahr 2012/2013 dürften durchaus realistisch sein. Die Kanadier verfügen über interessante Lagerstätten, wie zum  Beispiel die GC-Mine in Guandong. Diese soll bereits im zweiten Quartal den Betrieb aufnehmen und jährlich einen Silber-Output von 630.000 Feinunzen generieren. Ebenso sollen den Planungen entsprechend insgesamt zwölf Millionen Pfund Blei sowie Blei gefördert werden. Die XHP-Lagerstätte sowie die XBG-Mine wurden erst von der Gesellschaft erworben. Da man jedoch von weit größeren Ressourcen ausgeht, konzentrieren sich die Kandier vorrangig auf weitere Erkundungen der Liegenschaften. Daher dürfte sich Produktion im neuen Fiskaljahr in diesen beiden Lagerstätten in einem überschaubaren Rahmen bewegen. Man darf allerdings gespannt sein, mit welchen  Ergebnissen Silvercorp Metals nach Abschluss der Explorations-Arbeiten aufwarten wird.

Für Anleger, die von einigermaßen stabilen oder sogar weiter steigenden Metall-Preisen  ausgehen, könnte die Aktie eventuell eine Überlegung wert sein. Ein gewisses Maß an Risikofreude sollte man dabei aber auf jeden Fall mitbringen. Denn der Abwärtstrend seit Anfang 2011 ist unverändert intakt und somit ist es fraglich, ob die Aktie ihre Tiefs tatsächlich bereits gesehen hat. 


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