Verfasst am 09.02.2012 um 11:39, Autor: EMFIS
Statoil: Gewinnsprung übertrifft Erwartungen
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Stavanger 09.02.2012 (www.emfis.com) Dass die meisten Energie-Konzerne aufgrund der vergleichsweise hohen Rohölpreise im letzten Jahr teilweise kräftige Gewinne einfahren konnten, dürfte für Anleger kein Geheimnis sein. Dies gilt auch für den norwegischen Energie-Produzenten Statoil, der im vierten Quartal 2011 einen überaus deutlichen Überschuss erwirtschaftete.

Wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab, erzielte Statoil im letzten Vierteljahr 2011 einen Netto-Gewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von 25,48 Milliarden Norwegischen Kronen. Noch ein Jahr zuvor lag dieser bei 9,53 Milliarden Norwegischen Kronen, somit hat sich der Gewinn der Gesellschaft mehr als verdoppelt. Auch der bereinigte Gewinn kann sich durchaus sehen lassen: Waren Experten im Vorfeld von einem Ergebnis in Höhe von 13,3 Milliarden Norwegischen Kronen ausgegangen, so erzielten die Norweger einen bereinigten Gewinn von 14,5 Milliarden Norwegischen Kronen.

Kräftige Umsatz-Steigerung

Wie bereits erwähnt, basieren die üppigen Gewinn-Steigerungen vorrangig auf den hohen Rohölpreisen, die zu einem ansehnlichen Umsatz-Plus geführt haben. Die Erlöse erhöhten  sich im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um 22 Prozent auf nunmehr 173,89 Milliarden Norwegischen Kronen. Bei der Öl-Produktion zeigte sich allerdings eine tendenzielle Stagnation, denn im vierten Quartal2010 förderte das Unternehmen noch 1,95 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Im vergangenen Jahr produzierte die Gesellschaft 1,98 Barrel Öläquivalent täglich.

Auch wenn die Gewinn-Ergebnisse sehr positiv ausfielen, zeigt die Fördermenge doch, dass die vorhandenen Lagerstätten von Statoil nur über ein überschaubares Steigerungs-Potenzial verfügen. Allerdings schauen sich die Norweger stets weiter um und hoffen daher über diverse Joint Ventures unter anderem mit russischen Energie-Giganten Zugang zu weiteren Lagerstätten zu erhalten. Daher kann längerfristig durchaus davon ausgegangen werden, dass die Norweger ihren Öl-Output wieder deutlicher steigern können. 


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