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Verfasst am 13.02.2012 um 16:33, Autor: BoerseGo
Estée Lauder: Bewertung ist zu teuer
Insgesamt fiel in der Konsumgüterbranche das organische Umsatzwachstum 2011 nach Ansicht der Crédit Suisse recht erfreulich aus. Der Absatz verbesserte sich angesichts der gesunden Endmärkte für Markenkonsumgüter leicht und das Wachstum trug, vor allem in den Markenkategorien, zu höheren Preisen bei. Der Anstieg der Rohstoffpreise verlangsamte sich während des Sommers.
Die Entwicklung der Margen blieb laut den Experten jedoch begrenzt, da die Investitionen in Werbung und Verkaufsförderung weiterhin strukturell hoch bleiben. Auch die Preisgestaltungsmacht in den nächsten Quartalen sollte insgesamt weiter nachgeben.
Die allgemein hohen überschüssigen Barmittel und die begrenzte Branchenkonzentration sollten eine marktinterne Konsolidierung begünstigen, hieß es weiter. Fusionen von Großunternehmen seien aber unwahrscheinlich. Die Crédit Suisse-Analysten empfehlen eine Konzentration auf Hersteller mit großer Marktkapitalisierung und starken globalen Marken, einer erheblichen Präsenz in den Schwellenmärkten und reichlichem finanziellem Spielraum.
Mit Blick auf Estée Lauder schreiben die Experten der Crédit Suisse in ihrem Bericht: „Estée Lauder-Titel machen einen teureren Eindruck, da der marktimplizierte CFROI (Cash Flow Return on Investment), der sich aus ihren Aktienkursen ergibt, die tatsächlichen Möglichkeiten dieser Unternehmen nach unserer Meinung zu übersteigen scheint“. Das Fazit der Analysten lautet: Die Bewertung sei zwar recht teuer, dennoch bleibe die inhärente Stärke des Geschäfts, unterstützt durch das Asien-Engagement, weiter bestehen. Eine Korrektur könnte hier für eine bessere Einstiegsmöglichkeit sorgen.
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