Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 10:08 MEZ
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Die Analysten der Berenberg Bank haben die Bewertung des in Zürich notierten steirischen Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller ams (vormals austriamicrosystems) mit einer Kaufempfehlung aufgenommen. Das Kursziel wurde auf 91,00 CHF beziffert.

Die Wertpapierexperten betonten die gegenüber der Vergleichsgruppe überlegene finanzielle Lage von ams. So schneidet das Unternehmen etwa beim Umsatzwachstum oder beim Kapitalertrag besser als die meisten seiner Konkurrenten ab, hieß es. Unter dem Strich sprechen nach Ansicht der Analysten zwei Faktoren für die ams-Papiere: Erstens sei das Übernahmerisiko nach dem Kauf von TAOS im Juli 2011 nicht mehr gegeben und zweitens sei ams aufgrund seiner diversifizierten Produktpalette krisenresistenter als die Unternehmen seiner Peergroup.

Vor diesem Hintergrund erwarten die Experten im laufenden Geschäftsjahr 2012 einen Gewinn je Aktie von 5,95 Euro. Für 2013 beläuft sich die Gewinnschätzung auf 6,90 Euro je Aktie und für 2014 wird mit einem Gewinn je Anteilsschein von 9,44 Euro gerechnet. Die Dividende wird für 2012, 2013 und 2014 auf respektive 0,89, 4,83 und 6,61 Euro je Aktie geschätzt.

An der Züricher Börse notierten die Titel von ams am Donnerstagvormittag mit einem Minus von 0,40 Prozent bei 63,15 Franken.
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Verfasst am 14.06.2012 um 10:40, Autor: APA
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