UBS hebt Votum für RBI-Aktie von "Sell" auf "Neutral"
Kursziel um zehn Prozent auf 24 Euro erhöht - Experten: Eigenkapitalquote bleibt wichtigstes Thema für RBI
Raiffeisen Bank International AG
Die Wertpapierexperten der UBS haben ihr Votum für
die Titel der Raiffeisen Bank International (RBI) von "Sell" auf
"Neutral" erhöht. Gleichzeitig haben sie das Kursziel der RBI-Aktie
um zehn Prozent auf 24,00 Euro gehoben. Dabei unterstreichen sie,
dass die Eigenkapitalquote weiterhin das wichtigste Thema für die RBI
bleibe. Jedoch sei man zuversichtlich, dass die Bank neue nationale
als auch internationale Regularien erfüllen werde.
Sowohl die Vorschriften der Europäischen Bankenaufsicht (EBA), Basel III als auch jene der österreichischen Nationalbank (OeNB) beziehungsweise der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) sind laut den UBS-Analysten zwar zu erfüllen. Investoren werde aber die um das Partizipationskapital bereinigte harte Kernkapitalquote von 5,8 Prozent für 2011 und 6,3 Prozent für 2012 weiter zu gering sein.Heuer erwarten die Experten der Schweizer UBS niedriges - in manchen RBI-Ländern wie Ungarn gar negatives - Kreditwachstum. Politische, regulatorische und makroökonomische Unsicherheit in Zentral- und Mitteleuropa werde in den kommenden Quartalen auf der Profitabilität der RBI und anderer Banken lasten.
Die Dividendenschätzung der UBS-Analysten beläuft sich auf 1,05 Euro je Aktie für 2012, 1,20 Euro für 2013 und 1,40 Euro für 2014. Beim Gewinn je Titel errechneten sie 3,44 Euro für 2012, 4,18 Euro für 2013 und 5,03 Euro für 2014.
Am Vormittag notierte die RBI-Aktie an der Wiener Börse mit minus 1,62 Prozent bei 22,83 Euro.
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