Mittwoch, 19.06.2013 - aktualisiert um 08:53 MEZ
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Und wieder wurde in den USA ein Einspruch von Samsung abgeschmettert. Der Verkaufsstopp für das Nexus-Smartphone wird wie geplant in Kraft treten.

Richterin Lucy Koh vom Bezirksgericht für Nordkalifornien hat gestern Samsungs Antrag auf eine Verschiebung des Verkaufsverbots für das Nexus-Smartphone abgelehnt. Bereits am Vortag hatte Koh bereits eine identische Entscheidung für das Galaxy Tab 10.1 getroffen.

Das Argument, dass der südkoreanische Konzern durch diese Einstweilige Verfügung irreparable Schäden erleiden würde, wollte sie nicht gelten lassen, da der Absatz des Nexus-Modells in den USA ohnehin eher mager ist. Eine substanzielle Verringerung des Marktanteils sei folglich nicht zu erwarten.

Betriebssystem Android im Fokus

Apple muss nun eine Geldsumme von 95 Millionen US-Dollar hinterlegen, damit das Verkaufsverbot in Kraft tritt. Dieser Betrag soll als Kompensation diesen, falls das Urteil zu einem späteren Zeitpunkt revidiert wird. Samsung wollte den Verkaufsstopp verschieben lassen, bis das Berufungsgericht eingeschaltet wurde.

Der Streit dreht sich um eine Suchfunktion des neuen Android-Betriebssystems von Google. Samsung hat angekündigt, bereits mit dem US-Konzern zusammenzuarbeiten, um diese Angelegenheit zu bereinigen. Branchenkenner gehen davon aus, dass die Software modifiziert wird, um den Verkaufsstopp zu unterlaufen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag "Apple vs. Samsung – Einspruch gegen Galaxy-Tab-Verbot abgeschmettert" auf www.emfis.de .
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Verfasst am 04.07.2012 um 09:49, Autor: EMFIS
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