
Allerdings sei es laut Chandra für eine Entwarnung noch zu früh, da die Fundamentaldaten von LDK immer noch hässlich seien. In ungewöhnlich harschen Worten wurde dem chinesischen Solarkonzern vorgeworfen, immer noch in einer rosaroten Scheinwelt zu operieren. Die generösen Kredite der chinesischen Regierung hätten dazu beigetragen, dass LDK auf der Produktionsseite hohe Überkapazitäten aufgebaut habe.
Konzernumbau gefordert
Der chinesische Solarkonzern müsste umgebaut werden, um nachhaltig zu wirtschaften. Vor allem die hohen Schulden sei ein belastender Faktor. Chandra rechnet damit, dass LDK einen Versuch unternehmen wird, die Probleme in den Griff zu kriegen, doch ist nicht optimistisch. Der nächste Quartalsbericht von LDK Solar ist für den 30. April terminiert.
An der Börse New York schloss der Kurs von LDK Solar Co Ltd unverändert auf 2,97 US-Dollar.
Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag "Downgrade von First Solar belastet LDK, Trina Solar & Suntech Power" auf www.emfis.de .
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