Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
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© China Unicom
Während die Börse in Shanghai sich am Montag noch weitestgehend unberührt von den Geschehnissen in Japan zeigte und im Plus den Handelstag beendete, brachen unter den chinesischen Anlegern am Dienstag die Sorgen um den katastrophengeplagten Nachbarn durch. In Tokio hatte der Aktienmarkt heute mit ausgedehnten Panikverkäufen auf die drohende Nuklearkatastrophe und die Folgen des Erdbebens reagiert. Zu Handelsbeginn ging es um 15 Prozent nach unten. Die Börsenbetreiber haben dann reagiert, und den Handel noch vor 15.00 Uhr Ortszeit ausgesetzt. So schloss der Nikkei 225 Index mit einem Minus von 10,6 Prozent bei 8.605 Punkten.

Der Shanghai Composite Index fiel um 1,4 Prozent auf 2.896,26 Punkte. Der Shenzhen Composite Index verlor 1,3 Prozent auf 1.293,61 Punkte.

Der fallende Ölpreis führte heute zu Abschlägen bei den Titeln der Branche. Die Papiere von China Petroleum & Chemical Corp. gaben 1,6 Prozent ab und PetroChina büßten 1,3 Prozent ein.

Ebenfalls im Abwärtstrend zeigten sich die Werte von Chinas Versicherungsunternehmen. Für den Kurs von China Pacific Insurance ging es um 2,7 Prozent nach unten, China Life Insurance fielen um 2,1 Prozent und Ping An Insurance mussten 2,7 Prozent abgeben.

Die Goldtitel mussten mit einem deutlichen Minus den Handelstag beenden. Hier belasteten sinkende Preise für das Edelmetall das Feld. Die Aktien von Shandong Gold Mining büßten 3,3 Prozent ein, Zhongjin Gold verloren 3,2 Prozent, Chenzhou Mining fielen um 4,3 Prozent und Zijin Mining korrigierten um 3,8 Prozent.
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Verfasst am 15.03.2011 um 12:06, Autor: EMFIS
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