DAX kommt nicht in die Gänge - Daimler und BMW steigen dennoch

Händlerangaben zufolge könnte heute Nachmittag durch die Konjunkturdaten aus den USA noch etwas Bewegung in den Markt kommen. Hier werden sowohl die Produzentenpreise als auch die jüngsten Entwicklungen zum Verbraucher-Sentiment erwartet.
Am frühen Nachmittag befand sich der DAX bereits wieder 0,24 Prozent im Minus bei 6502 Punkten. Der MDAX dagegen notierte 0,19 Prozent höher bei 10.509 Zählern, während sich der TecDAX zuletzt sogar um 0,5 Prozent auf 779 Stellen verbesserte.
Commerzbank und Deutsche Bank unter Druck
Zu den Verlierern im DAX gehörten unter anderem die Finanztitel, die für die milliardenschweren Spekulations-Verluste in Sippenhaft genommen wurden, die gestern JPMorgan gemeldet hatte. Bei der Deutschen Bank belasteten daneben wieder einmal Vergleichzahlungen in Zusammenhang mit fragwürdigen US-Hypothekengeschäften. Deutsche Bank fielen zuletzt um 2,1 Prozent auf 30,57 Euro; Commerzbank gaben 1,3 Prozent auf 1,54 Euro ab.
Deutlich unter Druck stand daneben das Papier von Fresenius, das in Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme von Rhön-Klinikum um 2,8 Prozent auf 75,50 Euro nach unten ging. Analysten erklärten allerdings, dass die Aktie in diesem Zusammenhang noch deutlich stärker hätte fallen können.
Outperformer waren heute die Automobilwerte, für die sich nach der jüngst schwachen Gesamtmarktentwicklung wieder einige Käufer fanden. Hier stiegen BMW gegen den Trend um 0,7 Prozent auf 66,72 Euro, Daimler verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 38,50 Euro, Volkswagen gaben zumindest lediglich 0,2 Prozent auf 134,10 Euro ab.
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