Montag, 20.05.2013 - aktualisiert um 14:59 MEZ
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Nach Angaben der "Financial Times" erwägt die EU-Kommission kartellrechtliche Schritte gegen die chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei und ZTE. Bereits im Juni könnte die Behörde mit der Untersuchung beginnen.

In der "Financial Times" wurde ein EU-Mitarbeiter zitiert, dass es klare Belege dafür gäbe, dass ZTE und Huawei mit Hilfe massiver Subventionen der chinesischen Regierung ihre Geräte in der EU unter dem Herstellungspreis angeboten haben. Ein vertrauliches Treffen aller 27 EU-Mitgliedsstaaten wurde bereits in die Wege geleitet.

Dieses Treffen gilt als der letzte Schritt vor einer offiziellen Untersuchung. Nach deren Anschluss drohen Anti-Dumping-Zölle auf die betroffenen Geräte.

EU-Kommission übernimmt die Initiative

Huawei hat diese Anschuldigungen bereits empört zurückgewiesen. ZTE wollte die Meldung bislang noch nicht kommentieren.

Ein interessantes Novum ist, dass die EU-Kommission zum ersten Mal aus eigenen Antrieb eine kartellrechtliche Untersuchung eingeleitet hat. Bislang ist die Behörde erst nach offiziellen Beschwerden von betroffenen Wettbewerbern eingeschritten.
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Verfasst am 29.05.2012 um 13:39, Autor: EMFIS
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