Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 12:22 MEZ
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Der deutsche Autobauer BMW arbeitet bereits mit Wettbewerbern wie Toyota und Peugeot zusammen, um die Entwicklungskosten zu teilen. Nun könnte auch Hyundai hinzukommen...

Laut einem Bericht des Fachblatts "Automobil-Produktion" soll es zwischen BMW und Hyundai aktuell auf höchster Ebene Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit geben. In München habe bereits ein Treffen von BMW-Topmanagern mit dem Sohn von Hyundai-Chef Chung Mong-koo und dem designierten Nachfolger Chung Eui-sun stattgefunden.

Mittlerweile hat auch die Nachrichtenangentur Reuters einen anonymen Insider zitiert, der angab, dass die beiden Autobauer eine Kooperation bei der Motorenentwicklung und in anderen Bereichen erwägen. Die Gespräche seien in einem frühen Stadium. Allerdings konnte der Informant nicht bestätigen, ob die Verhandlungen noch laufen. Die Medienberichte wurden von beiden Unternehmen bereits dementiert.

Win-Win-Situation

Also alles nur ein Sturm im Wasserglas? Zumindest steht fest, dass die beiden Autobauer von einer Kooperation profitieren würden: Die Entwicklung einer neuen Motorengruppe kostet BMW im Schnitt 1 bis 2 Milliarden Euro. Neben der Aufteilung der Entwicklungskosten könnte BMW bei einer Zusammenarbeit mit Hyundai von Skaleneffekten profitieren, während die Südkoreaner Zugang zu BMW-Technik erhalten würden.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag "Monatsabsatz von Hyundai legt zu" auf www.emfis.de .
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Verfasst am 04.05.2012 um 11:20, Autor: EMFIS
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