Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
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© Petrol Ofisi
Der Optimismus über die bevorstehende Rekapitalisierung der spanischen Banken ist heute bereits wieder verflogen. Belastend kamen schlechte Botschaften aus Asien hinzu...

Das sieht nicht gut aus: Die enttäuschend ausgefallenen OECD-Frühindikatoren für China und Indien wecken die Befürchtung, dass die beiden Schwellenländer in den nächsten Monaten als Konjunkturlokomotiven ausfallen werden. Die Ratingagentur S&P warnte unterdessen davor, dass Indiens Bonität auf Ramschniveau herabgestuft werden könne. Unter diesen schlechten Voraussetzungen konnte selbst die stärker als erwartete Kreditvergabe in China die Kurse kaum stützen. Und auch die Entwicklung in Europa wird von den asiatischen Marktteilnehmern mit Sorge beäugt, da mittlerweile die desolate Lage in Italien in den Fokus gerückt ist.

Japan: Sell-Out unter den Nikkei-Werten

Der Nikkei 225 fiel heute um 1,0 Prozent auf 8.537 Stellen. Werte, die gestern noch auf der Kaufliste standen, glänzten heute mit Kursverlusten. Branchen, die wenig konjunkturabhängig sind, blieben heute von der breiten Verkaufswelle jedoch verschont. Der größte Gewinner im Nikkei war NEC mit einem Plus von 2,6 Prozent, gefolgt von Japan Tobacco (+ 2,1 Prozent) und Aozora Bank (+ 1,8 Prozent). Zu den Verlierern gehörten Mazda Motor, Nippon Steel (jeweils - 2,9 Prozent), Pioneer (- 2,7 Prozent) und Sharp (- 2,6 Prozent).

Hongkong: Chinas Kreditvergabe kann nicht beleben

Der Hang Seng Index korrigierte heute 0,4 Prozent auf 18.872 Zähler. Die Aktie von China Southern Airlines konnte sich dem Trend widersetzen und legte 6,6 Prozent zu. Die Airline plant, neue Aktien im Wert von 2,0 Milliarden Yuan an den Mehrheitsaktionär auszugeben. An der Spitze des Hang Sengs standen die Immobilienkonzerne China Resources Land (+ 2,2 Prozent), China Overseas Land & Investment und Sun Hung Kai Properties (jeweils + 1,4 Prozent). Kursgewinne verbuchten auch China Railway Group (+ 2,0 Prozent) und Yanzhou Coal Mining (+ 0,8 Prozent). Einer der größten Verlierer war der Mischkonzern Wharf Holdings. Der Kurs fiel um 2,7 Prozent, da die Investition von 5,1 Milliarden Hongkong-Dollar in den angeschlagenen Immobilienkonzern Greentown China mittlerweile überwiegend kritisch gesehen wird. Auf der Verliererliste standen zudem ZTE (- 2,9 Prozent), Tencent (- 2,4 Prozent) und China Unicom (- 2,3 Prozent).

Gewinne in Indien

Der indische Sensex legte 1,2 Prozent zu auf 16.863 Punkte. Auch Thailands SET verzeichnete ein Plus von 0,4 Prozent auf 1.163 Zähler. Der taiwanische TAIEX korrigierte unterdessen 0,7 Prozent auf 7.072 Stellen, ebenso wie Südkoreas Kospi, der sich um 0,7 Prozent auf 1.855 Punkte verschlechterte, und der chinesische Shanghai Composite, der um 0,7 Prozent auf 2.290 Zähler fiel.
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Verfasst am 12.06.2012 um 14:03, Autor: EMFIS
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