Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 22:51 MEZ
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Wichtige Neuigkeiten gab es heute kaum. Die Anleger setzen auch weiterhin auf Konjunkturmaßnahmen der Notenbanken.

Volkswirte erwarten, dass die EZB bei ihrer morgigen Sitzung den Leitzins auf ein historisches Tief senken wird. In China wird unterdessen mit einer weiteren Senkung der Mindestreserve gerechnet. Aufgrund der trüben US-Konjunktur dürfte sich auch die Fed gezwungen sehen, weitere Stützungsmaßnahmen einzuleiten. Aufgrund der guten Vorgaben der Auslandsbörsen kam heute auch in Asien wieder etwas Kauflaune auf. Nur der Handel in China wollte nicht so richtig in die Gänge kommen.

Japan: Nikkei auf Zwei-Monats-Hoch

Der Nikkei 225 stieg heute um 0,4 Prozent auf 9.104 Stellen. Die zuletzt arg gebeutelten Rohstoffwerte konnten aufgrund der gestiegenen Preise wieder zulegen. Mitsubishi legten 2,9 Prozent zu, ebenso wie Ölkonzern Inpex. Auch Maschinenbauer befanden sich im Aufwind: Der Kurs von Komatsu verbesserte sich um 2,0 Prozent, gefolgt von Fanuc (+ 1,6 Prozent). Der größte Gewinner im Nikkei war Sumco Corp mit einem Plus von 4,2 Prozent. Zugewinne gab es auch bei Ricoh (+ 3,3 Prozent) und Sumitomo Heavy Industries (+ 2,2 Prozent). Abgaben verbuchten hingegen Werte aus dem Exportsektor. Insbesondere Elektronikkonzerne bekamen dies zu spüren. Sony verloren 2,5 Prozent, gefolgt von TDK (- 2,3 Prozent), Pioneer (- 2,2 Prozent) und Sharp (- 1,8 Prozent).

Hongkong: Hutchison Whampoa und Lenovo im Fokus

Der Hang Seng Index fiel heute um 0,1 Prozent auf 19.710 Zähler. Kohleproduzenten zählten zu den großen Gewinnern. China Coal Energy verzeichnete ein Kursplus von 4,8 Prozent und war damit der Spitzenreiter im Leitindex. Chinas größter Kohlehersteller China Shenhua Energy stieg derweil um 2,8 Prozent. Der beste Einzelwert war jedoch der Mischkonzern Hutchison Whampoa. Nachdem bekannt wurde, dass die irische Mobilfunksparte mit Vodafone kooperieren will, verteuerten sich die Anteilsscheine um 3,9 Prozent. Bankenwerte kamen im Vorfeld der EZB-Sitzung jedoch unter die Räder. Der Kurs der Bank of East Asia gab 1,8 Prozent ab, gefolgt von HSBC (- 1,3 Prozent) und Industrial & Commercial Bank of China (- 0,9 Prozent). Nach durchwachsenen Prognosen von Brokerhäusern wie CLSA und Jefferies fiel der Kurs von Lenovo um 5,3 Prozent auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten. Weitere Verlierer waren China Petroleum & Chemical Corp (- 2,5 Prozent), PetroChina (- 1,3 Prozent) und China Life Insurance (- 0,9 Prozent).

China und Thailand bleiben zurück

Südkoreas Kospi stieg um 0,3 Prozent auf 1.874 Zähler. Indiens Sensex verbucht aktuell ein Plus von 0,2 Prozent auf 17.453 Punkte. Der taiwanische TAIEX verbesserte sich um 0,1 Prozent auf 7.422 Stellen. Der chinesische Shanghai Composite fiel jedoch um 0,1 Prozent auf 2.227 Zähler. Thailands SET korrigierte 0,3 Prozent auf 1.194 Punkte.
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Verfasst am 04.07.2012 um 13:25, Autor: EMFIS
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