Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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Die chinesischen Außenhandelsdaten waren nicht gerade der Bringer. Wenigstens hat sich dadurch die Aussicht auf weitere Konjunkturmaßnahmen verbessert.

Nachdem Alcoa gestern Abend ohne große Überraschungen den Reigen der Quartalsberichte eingeläutet hat, sind die asiatischen Märkte zunächst verhalten positiv in den Tag gestartet. Doch die schwachen Importdaten aus China, die auf eine Schwäche des Binnenkonsums hinweisen, gaben den Kursen dann den Rest. Am Mittwoch und Donnerstag werden sich die japanischen Währungshüter treffen, doch es gilt nach der letzten verhalten optimistischen Wirtschaftsprognose als eher unwahrscheinlich, dass sie sich zu neuen Konjunkturmaßnahmen hinreißen lassen. Nur die Marktteilnehmer in Thailand und Indien zeigten sich von der dräuenden Krise unbeeindruckt.

Japan: Gegenwind für Nikon

Der Nikkei 225 fiel heute um 0,4 Prozent auf 8.858 Stellen. Der größte Verlierer im Leitindex war Nikon. Nachdem bekannt wurde, dass US-Konzern Intel einen Anteil von 20 Prozent an dem Konkurrenten ASML übernehmen wird, fiel der Kurs um 7,0 Prozent. ASML hat sich auf ein neues Chipherstellungsverfahren spezialisiert, bei dem Nikon bislang nicht so richtig vorangekommen ist. Auch Elektronikkonzerne waren schwach auf der Brust: Sharp verbuchte ein Minus von 4,2 Prozent, gefolgt von Sony (- 2,5 Prozent) und Pioneer (- 1,5 Prozent). Auf der Verliererliste standen zudem Daiwa Securities (- 3,5 Prozent), Komatsu (- 3,4 Prozent) und Dai-ichi Life Insurance (- 3,3 Prozent). Kursgewinne verbuchten hingegen das Filmstudio Toho Tokyo (+ 2,7 Prozent), KDDI und Mitsubishi Motors (jeweils + 1,3 Prozent).

Hongkong: Konjunkturängste im Reich der Mitte

Der Hang Seng Index korrigierte heute um 0,2 Prozent auf 19.396 Zähler. China Petroleum & Chemical Corp wurde von einem Medienbericht kalt erwischt, dem zufolge Peking die Spritpreise am Mittwoch senken wird. Der Kurs des größten Raffineriekonzerns rutschte daraufhin um 1,2 Prozent ab auf den tiefsten Stand in diesem Jahr. Auf der Verkaufsliste standen zudem ZTE (- 8,8 Prozent), China Resources Enterprise (- 2,8 Prozent) und China Coal Energy (- 2,4 Prozent). Der Kurs von Lenovo konnte sich wieder um 3,0 Prozent erholen. Dazu hat auch der Bericht eines Aktienrückkaufs beigetragen. Weitere Gewinner waren Air China (+ 1,7 Prozent), Tsingtao Brewery (+ 1,5 Prozent), AIA (+ 1,1 Prozent) und China Mobile (+ 1,0 Prozent).

Asiens Märkte durchwachsen

Thailands SET stieg um 1,5 Prozent auf 1.204 Punkte. Indiens Sensex steht aktuell 1,3 Prozent im Plus auf 17.618 Zähler. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,3 Prozent auf 2.164 Stellen. Südkoreas Kospi korrigierte um 0,4 Prozent auf 1.829 Punkte. Der taiwanische TAIEX verschlechterte sich um 0,8 Prozent auf 7.251 Zähler.
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Verfasst am 10.07.2012 um 14:15, Autor: EMFIS
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