Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 09:00 MEZ
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© Petrol Ofisi
Obwohl in der zweiten Wochenhälfte ein EU-Gipfel stattfinden wird, gab es bislang keine Vorschusslorbeeren.

Die Euro-Krise ist wieder einmal in den Fokus der Anleger geraten. Die ausgesprochen schwachen Umsätze in Hongkong und Tokio lassen erahnen, dass die Anleger ihr Pulver lieber trocken halten. Auf dem chinesischen Festland wurde der schlechteste Handelstag seit drei Wochen verzeichnet. Zwar wurde auch gekauft, doch hauptsächlich defensive Titel, die wenig konjunkturabhängig sind. Unter anderen konnten davon Telekomwerte profitieren.

Japan: Umsatzsteuer belastet Kurse

Der Nikkei 225 fiel heute um 0,7 Prozent auf 8.735 Stellen. Da in Japan eine Abstimmung über eine Verdopplung der Umsatzsteuer auf 10 Prozent ansteht, ließ die Kauflaune zu wünschen übrig. Spitzenreiter im Nikkei war Sumitomo Osaka Cement mit einem Plus von 2,8 Prozent, unter anderem gefolgt von Bridgestone Corp (+ 1,1 Prozent), Nisshin Steel und NTT DoCoMo (jeweils + 0,9 Prozent). Ganz unten auf der Verliererliste standen exportabhängige Unternehmen wie TDK (- 4,1 Prozent), Sharp (- 3,5 Prozent), Advantest (- 3,4 Prozent) und Pioneer (- 3,2 Prozent).

Hongkong: Rohstoffkonzerne schwach

Der Hang Seng Index korrigierte heute 0,5 Prozent auf 18.897 Zähler. Der Leitindex wurde unter anderem von Bankenwerten nach unten gezogen. Minenbetreiber wurden unterdessen von den zurückgegangenen Rohstoffpreisen belastet. Kursverluste verbuchten BYD (- 4,4 Prozent), China Railway Group (- 3,1 Prozent), China Coal Energy, Jiangxi Copper (jeweils - 2,8 Prozent), New World Development (- 2,3 Prozent) und Industrial & Commercial Bank of China (- 1,8 Prozent). Zu den seltenen Gewinnern gehörten Huaneng Power International, Hang Lung Properties (jeweils + 2,2 Prozent), Air China (+ 1,9 Prozent) und China Mobile (+ 1,2 Prozent).

Schlusslicht China

Indiens Sensex fiel um 0,5 Prozent auf 16.882 Punkte, ebenso wie Thailands SET, der 0,5 Prozent auf 1.147 Stellen abgab. Der taiwanische TAIEX korrigierte derweil 0,8 Prozent auf 7.166 Zähler. Südkoreas Kospi verzeichnete ein Minus von 1,2 Prozent auf 1.825 Punkte. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 1,6 Prozent auf 2.224 Stellen.
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Verfasst am 25.06.2012 um 14:04, Autor: EMFIS
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