Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 09:46 MEZ
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Fresenius Medical Care AG
Siemens erhält Auftrag für 20 Regionalzüge

Siemens liefert 20 Desiro-Regionalzüge nach Großbritannien. Auftraggeber sind die Eisenbahngesellschaften London Midland und First TransPennine Express. Die elektrisch betriebenen Züge sollen auf den Verbindungen für Pendler nach London und vom Flughafen Manchester zu den schottischen Städten Glasgow und Edinburgh eingesetzt werden, teilte die Siemens AG mit. Der Auftrag habe ein Volumen von 170 Millionen Euro und beinhaltet einen Wartungsvertrag.

US-Kartellbehörden machen FMC Weg frei für Liberty-Kauf

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) kann das Netz eigener Dialysekliniken in den USA weiter ausbauen. Die US-Kartellbehörden haben dem geplanten Kauf des drittgrößten US-Blutwäscheanbieters Liberty Dialysis zugestimmt, teilte die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius mit.

E.ON und RWE haben kein Interesse an griechischen Privatisierungen

Die Energiekonzerne E.ON und RWE haben kein Interesse am griechischen Gasversorger DEPA oder am Netzbetreiber DESFA. Die griechische Regierung will die beiden Unternehmen privatisieren und hat deshalb Interessenten zur Abgabe von Geboten aufgefordert. Die beiden deutschen Konzerne wollen jedoch nicht mitbieten.

Gericht untersagt Streik auf dem Frankfurter Flughafen

Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat den Streik des Vorfeldpersonals auf dem Frankfurter Flughafen abgebrochen. Die Arbeitnehmer beugen sich damit einem Urteil des Frankfurter Arbeitsgerichts. Nun stehen rund 190 Fraport-Mitarbeiter wieder für den normalen Einsatz bereit. Der eigentlich bis Donnerstag um 5 Uhr ausgerufene Arbeitskampf nimmt damit ein für die Arbeitnehmer überraschendes und jähes Ende.

Porsche-Mitarbeiter bekommen 7.600 Euro Bonus

Der Sportwagenhersteller Porsche will seine Mitarbeiter mit einer kräftigen Bonussteigerung am Geschäftserfolg 2011 beteiligen. Die Sonderzahlung für das vergangene Jahr belaufe sich auf 7.600 Euro brutto, teilte die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit. Damit werde die hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft honoriert. Für das Jahr 2010 hatte Porsche einen Bonus von 1.700 Euro überwiesen.

Porsche-Aktionärin kippt Entlastung des Aufsichtsrates - dapd

Eine Aktionärin der Porsche Automobil Holding hat die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008/2009 gekippt. Das Oberlandesgericht Stuttgart gab ihr in einer Berufungsentscheidung recht, dass im Zusammenhang mit der versuchten Übernahme von Volkswagen zu hohe Risiken eingegangen worden seien. Das Landgericht Stuttgart hatte die Klage im Mai 2011 abgewiesen.

Gesco nimmt 19,6 Millionen Euro mit Kapitalerhöhung ein

Die Investmentgesellschaft Gesco hat ihre Kapitalerhöhung erfolgreich bei institutionellen Investoren untergebracht. Es seien 65 Euro je Aktie erlöst worden, teilte das Wuppertaler Unternehmen mit. Der Bruttoemissionserlös erreiche damit 19,6 Millionen Euro.

TAG Immobilien erhöht Kapital für neue Akquisition

Der Immobilienkonzern TAG will sein Kapital zur Finanzierung einer weiteren Akquisition erneut erhöhen. Im Rahmen einer Barkapitalerhöhung sollen bis zu 20,6 Millionen neue Aktien ausgegeben werden, wie die TAG Immobilien AG mitteilte. Zuletzt hatte die TAG im November eine Kapitalerhöhung durchgeführt, um weitere Zukäufe zu stemmen.

Air Berlin beklagt 2011 Einmalkosten von 400 Mio EUR

Die Fluglinie Air Berlin hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 hohe Einmalkosten verbucht. Insgesamt seien zusätzlich 400 Millionen Euro angefallen, teilte das Unternehmen in Berlin mit. Als Ursache nannte Deutschlands zweitgrößte Airline die Luftverkehrssteuer, steigende Kerosinpreise, Streiks an Flughäfen und von Fluglotsen in Südeuropa, die Vulkanasche und politische Proteste in Ägypten und Tunesien.

Schuler setzt nach erfolgreichem Auftaktquartal weiter auf China

Die Schuler AG ist vor allem dank eines starken asiatischen Geschäfts erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2011/12 gestartet. Umsatz und Ergebnis des Spezialisten für Umformtechnik stiegen kräftig. Das Unternehmen will weiter kräftig in China investieren.

Praktiker fordert von Anleihe-Gläubigern Rabatt

Die Krise der Praktiker AG erfasst nun auch die Anleihe-Gläubiger der Baumarktkette. Der Konzern bat die Inhaber einer bis 2016 laufenden Anleihe um eine Reduzierung der Zinszahlungen. Statt jährlich 5,875 Prozent will Praktiker den Gläubigern nur noch 1 Prozent als Zins zahlen.

Insolvenzverwalter kündigt Kahlschlag bei Schlecker an

Für die Mitarbeiter der zahlungsunfähigen Drogeriekette Schlecker kommt es ganz bitter: Der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz kündigte den Abbau tausender Arbeitsplätze und Filialschließungen an, um den verlustreichen Konzern zu retten. Von mehr als 5.000 Filialen sollen nur etwa 3.000 erhalten bleiben. Lediglich 13.500 Arbeitsplätze in Deutschland können gesichert werden, 11.750 vornehmlich weibliche Mitarbeiter werden sich einen neuen Job suchen müssen.

WSJ: Intesa leiht sich bei EZB-Dreijahrestender 24 Mrd EUR

Die italienische Bank Intesa Sanpaolo hat sich bei der Europäischen Zentralbank einen hohen Milliardenkredit zu günstigen Konditionen gesichert. Italiens zweitgrößte Bank sicherte sich bei dem neuen Dreijahrestender der EZB 24 Milliarden Euro - das sind fast 5 Prozent des gesamten Tendervolumens. Mit einem Teil des Geldes sollen italienische Staatsanleihen gekauft werden, kündigte Chairman Andrea Beltratti in einem Interview an.

Höhere Kerosinpreise lasten auf Ausblick von IAG

Die aus der Fusion von British Airways und der spanischen Iberia entstandene International Airlines Group (IAG) hat in der ersten Jahreshälfte 2012 mit heftigem Gegenwind zu kämpfen. Höhere Kerosinpreise, die kränkelnde europäische Konjunktur und anhaltende Pilotenstreiks lasten nach Unternehmensangaben zunächst auf der Bilanz. Der Kostendruck werde wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte nachlassen, erwartet IAG.

Immobilienfinanzierer Fannie Mae braucht erneut Staatshilfe

Der amerikanische Immobilienfinanzierer Fannie Mae schreibt weiter Milliardenverluste und muss deshalb erneut die Hilfe der Steuerzahler in Anspruch nehmen. Ausfallende Hypothekenkredite und fallende Häuserpreise hinterließen in der Bilanz des verstaatlichten Unternehmens ein Loch von 2,4 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal. Der Immobilienfinanzierer hat damit - außer einmal - in jedem einzelnen der vergangenen 18 Quartale Verluste geschrieben.
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Verfasst am 29.02.2012 um 16:13, Autor: dj
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