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Deutsche Lufthansa AG
Die angeschlagene Fluggesellschaft Air France-KLM will im Zuge der Restrukturierung des französischen Teils ihrer Geschäfte Stellen streichen und ihre Flotte verkleinern. Insgesamt 34 Kurz- und Mittelstreckenmaschinen sollen abgeschafft werden. Darauf einigte sich das Management mit der Belegschaft.

In die Sparte Air France sollen die Regionalfluggesellschaften Regional, Britair und Airlinair sowie die billige Ferienfluggesellschaft Transavia France eingruppiert werden. Dabei wird die Flotte reduziert, nur Transavia soll expandieren - bis 2015 oder 2016 soll die Gesellschaft zwischen 20 und 22 Maschinen betreiben. Aktuell sind es acht.

Air France habe nun ein für die Gesellschaft maßgeschneidertes Konzept, sagte der Chef der französischen Sparte Alexandre de Juniac: "Die Zielvorgaben sind ehrgeizig aber erreichbar". Air France hat sich zum Ziel gesetzt, die Produktivität um ein Fünftel zu steigern und will bald wieder schwarze Zahlen schreiben.

Die Fluggesellschaft, die wie viele europäische Wettbewerber mit hohen Spritkosten zu kämpfen hat, will in der zweiten Junihälfte bekanntgeben, wieviele "überzählige Stellen" gestrichen werden sollen. Dies hänge vom Ausgang der Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern ab. "Die Vermeidung von Arbeitsplatzabbau ist weiterhin ein Ziel", teilte das Unternehmen mit.

Auch die Deutsche Lufthansa hatte jüngst die Streichung von 3.500 Stellen angekündigt, um ihre Profitabilität zu stärken. Die meisten europäischen Flugzeuggesellschaften kämpfen mit unrentablen Geschäften im Heimatmarkt, auf die sie aber angewiesen sind, um von den heimischen Drehkreuzen aus die lukrativen Langstreckenziele zu bedienen - dort in der Ferne aber heizt sich der Wettbewerb mit asiatischen Konkurrenten immer mehr auf.

Etliche kleinere Fluggesellschaften haben ihr Geschäft in diesem Jahr bereits aufgegeben. Europas größte Billigfluggesellschaft nach Fluggästen, Ryanair, warnte bereits vor weiteren Insolvenzen in der Luftfahrtbranche, falls die Spritkosten hoch blieben und die Wirtschaftskrise anhalte.

-Von Matthew Curtin, Dow Jones Newswires,

+49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com
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Verfasst am 24.05.2012 um 17:14, Autor: dj
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