Axel Springer profitiert von Digitalisierungsstrategie
Axel Springer AG

Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal um 7,1 Prozent auf 789 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bleiben dem Konzern - unter Herausrechnung diverser Effekte - 136,5 Millionen Euro. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Konzernüberschuss liegt bei 68,5 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 8,8 Prozent.
"Im ersten Quartal knüpften wir nahtlos an die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung des Rekordjahres 2011 an", brachte Vorstandschef Mathias Döpfner seine Freude über die guten Zahlen zum Ausdruck. Mittlerweile stamme mehr als die Hälfte der gesamten Werbeerlöse und ein Drittel des operativen Ergebnisses von Axel Springer aus dem digitalen Geschäft.
In den vergangenen Monaten habe der Konzern seine digitalen Aktivitäten mit gezielten Akquisitionen weiter verstärkt und hier vor allem die internationale Expansion vorangetrieben. "Dabei orientieren wir uns konsequent an unserer klar definierten Digitalisierungsstrategie." In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe der Konzern diese unter anderem durch den Erwerb des britischen Online-Recruiting-Unternehmens Totaljobs.com sowie durch die Internationalisierung von Angeboten wie kaufDA und iKiosk vorangetrieben.
Solche Umsatzbringer braucht der Konzern auch, um sein langfristiges Ziel zu erreichen. Bis 2016 bis 2018 will Axel Springer beim Umsatz ein ausgewogenes Verhältnis zwischen digitalen und Printmedien erreichen. 2011 lag das Verhältnis noch eher bei zwei Dritteln zu einem Drittel: 69 Prozent der Umsätze stammten nach Angaben des Konzerns aus dem Printgeschäft, 31 Prozent aus dem Digitalgeschäft. Im ersten Quartal liegt der für die Berliner so wichtige Anteil der Erlöse aus digitalen Medien bei 33,3 Prozent.
2011 hatte die Axel Springer AG einen Konzernüberschuss von 289,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Ihre Aktionäre lässt sie an dem Erfolg teilhaben: 1,70 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie sind nach Angaben des Unternehmens ein Rekordwert.
- Von Ursula Quass, Dow Jones Newswires,
+49 (0)69 29725 110, ursula.quass@dowjones.com
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