Samstag, 18.05.2013 - aktualisiert um 14:32 MEZ
Sie befinden sich hier: DerBörsianer / News / Deutschland »  
BAYER AG
Das britische Gesundheitssystem übernimmt die Behandlungskosten beim Bayer-Mittel Xarelto in einer weiteren Indikation. Die zuständige Behörde empfahl das Medikament für die Behandlung tiefer Venenthrombosen sowie für die Prävention tiefer Venenthrombosen und Lungenembolien. Vergangene Woche hatte das National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) bereits Xarelto für die Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern empfohlen.

Thrombosen sind Blutgerinnsel, die Venen oder Arterien blockieren. Venöse und arterielle Thromboembolien entstehen, wenn sich Teile oder auch das gesamte Blutgerinnsel lösen, mit dem Blutstrom fortgeschwemmt werden und schließlich ein kleineres Blutgefäß verschließen. Dies kann zu Schäden an lebenswichtigen Organen führen, die unter Umständen tödlich verlaufen.

Der Gerinnungshemmer Xarelto ist der wichtigste Hoffnungsträger für Bayer. In der Spitze traut der Konzern dem Mittel einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zu. Er ist bereits in mehreren Indikationen in mehr als 110 Ländern zugelassen, darunter in den USA und Europa, etwa für die Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern.
Empfehlen

Jetzt Ordern »

      
Verfasst am 31.05.2012 um 22:01, Autor: dj
zum Seitenanfang