BMW bekräftigt Ausblick und wirbt für den Euro
BMW AG St

"Wir fordern eine weitsichtige Politik, die eine vernünftige Balance zwischen sparen und Wachstum findet", sagte Reithofer auf dem jährlichen Aktionärstreffen laut Redetext. "Zu einem gemeinsamen Europa mit einem einheitlichen Währungsraum gibt es aus unserer Sicht keine Alternative".
Nach neuen Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Gewinn will BMW für 2011 eine Rekorddividende von 2,30 Euro je Stammaktie und 2,32 Euro je Vorzugsaktie zahlen - jeweils 1 Euro mehr als im Vorjahr. Die gesamte Ausschüttung würde damit 30,7 Prozent des Nettogewinns entsprechen und am unteren Ende des Zielkorridors von 30 bis 40 Prozent liegen.
Der Plan muss von der Hauptversammlung noch abgesegnet werden. Da die Quandt-Familie insgesamt aber rund 47 Prozent der Stimmrechte hält, sind Abstimmungen auf dem Aktionärstreffen in der Regel reine Formsache.
"2012 streben wir neue Bestwerte an bei Absatz (...) und beim Konzernergebnis vor Steuern", bekräftigte Reithofer. Im vergangenen Jahr hatten die Bayern rund 1,67 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft. Angetrieben wurde die Nachfrage vor allem durch den Luxusauto-Boom in China und die deutliche Erholung des US-Marktes.
BMWs Profitabilität wird in diesem Jahr wegen massiver Investitionen in die Modellpalette und das Produktionsnetz allerdings wohl nicht mit den Verkäufen Schritt halten können. Laut bisherigen Angaben soll die Rendite im Automobilgeschäft am oberen Ende des langfristigen Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent liegen. 2011 waren es 11,8 Prozent gewesen.
-Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; +49 69 29 725 114;
christoph.rauwald@dowjones.com
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