Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 11:58 MEZ
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BMW AG St
Der Automobilkonzern BMW hat sich von der angekündigten Allianz zwischen General Motors und Peugeot auf dem europäischen Automarkt unbeeindruckt gezeigt. Der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer bekräftigte am Dienstag, dass die Kooperationsprojekte der Münchner mit PSA Peugeot Citroen von dieser Allianz nicht berührt würden.

Auch die Kooperationsgespräche zwischen BMW und GM bei "Zukunftstechnologien" - etwa Brennstoffzellen - würden fortgeführt, sagte Reithofer. Näher wollte er sich dazu aber nicht äußern. "Wir können uns (eine Zusammenarbeit mit) einem Kooperationspartner in Nordamerika vorstellen", sagte Reithofer zu Journalisten auf dem Genfer Autosalon.

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Autohersteller Allianzen eingegangen, um die Entwicklungs- und Herstellungskosten möglichst niedrig zu halten. Im Gegensatz zu Konkurrenten hat sich die BMW AG bislang mit Überkreuzbeteiligungen oder dem Einstieg bei einem anderen Autobauer zurückgehalten. "Es geht nicht nur um Skaleneffekte im Premiumsegment", sagte Reithofer. Auch der Schutz des Markenwertes sei entscheidend.

BMW hat im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz erzielt und dürfte bei Vorlage der Jahreszahlen am 13. März auch einen Rekordgewinn für 2011 ausweisen. Absatz und Gewinn wurden von der weltweit steigenden Nachfrage nach Luxuswagen getrieben, und der DAX-Konzern profitierte von seiner starken Präsenz in außereuropäischen Wachstumsmärkten wie den USA und China.

Laut dem Konzernchef legten die Verkaufszahlen im Februar um gut 14 Prozent zu. Eine absolute Größe nannte Reithofer nicht, da die endgültigen Zahlen aus allen Märkten noch nicht vorliegen.

Weiter sagte Reithofer, die Gespräche über den Bau eines neuen Werk in Brasilien dauerten an. Zu einem möglichen Zeitrahmen wollte sich Reithofer nicht äußern.

Der Münchener Konzern investiert ebenso wie die Konkurrenten Daimler und Audi massiv in den Ausbau der Produktionskapazitäten im Ausland, um seine Abhängigkeit von Währungsschwankungen zu reduzieren und von dem Wachstum in Schwellenländern wie China oder Indien zu profitieren.

-Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires;

+49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com
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Verfasst am 06.03.2012 um 12:53, Autor: dj
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