Britischer Minister sieht erhebliches Interesse an E.ON/RWE-JV
RWE AG St

"Es gibt ein Fenster in den kommenden drei Monaten, in dem sich ernsthaftes Interesse zeigen muss. Ich denke, wir sollten keinen Zweifel daran haben, dass es dringend ist", sagte Hendry während der Anhörung.
Woher die Käufer kämen, sei egal, so lange sie Erfahrung mit Atomenergie hätten. Es sei eher unwahrscheinlich, dass die aktuell in Großbritannien tätigen Energiekonzerne, Electricite de France und GDF Suez in Partnerschaft mit Iberdrola, Horizon kaufen würden.
Laut jüngsten Medienberichten soll Russlands staatlicher Energiekonzern Rosatom an dem Projekt interessiert sein, ebenso wie einige chinesische und japanische Unternehmen.
Die deutschen Energieriesen E.ON und RWE hatten Horizon gegründet, um gemeinsam in Großbritannien Atomkraftwerke zu bauen. Beide DAX-Konzerne hatten ihre Strategie nach dem deutschen Atomausstieg aber geändert und Ende März angekündigt, einen Käufer für ihr paritätisches Gemeinschaftsunternehmen zu suchen.
-Von Selina Williams, Dow Jones Newswires
+49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com
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