Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 23:00 MEZ
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Daimler AG
Der Autohersteller Daimler hat bei der Bekämpfung der Korruption große Fortschritte gemacht, aber noch einige Aufgaben zu erledigen. Zu diesem Schluss kommt der frühere FBI-Chef Louis Freeh, der für die amerikanischen Behörden den Konzern überwacht. Möglicherweise könne seine Kontrolltätigkeit deshalb beendet werden, noch bevor sein Mandat im kommenden Jahr ausläuft, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

In vielerlei Hinsicht habe das Management mehr getan, als nötig gewesen wäre, um die Auflagen zu erfüllen, sagte Freeh: "Daimler will wirklich Weltmeister in der Befolgung der Gesetze werden." Ein sehr wichtiger Schritt sei die Schaffung eines entsprechenden Vorstandsressorts gewesen, das mit der früheren Bundesverfassungsrichterin und SPD-Politikerin Christine Hohmann-Dennhardt besetzt wurde, sagte Freeh der FAZ.

Die Vorstandsfrau bestritt Konflikte mit Freeh über dessen Befugnisse bei dem Konzern. Sie habe aber etwa das Hinweisgebersystem "nachjustiert", um sowohl die Rechte der sogenannten "Whistleblower" wie auch der von ihnen Beschuldigten zu sichern, sagte sie der FAZ. Daimler hatte sich gegenüber dem amerikanischen Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC zur Einschaltung Freehs verpflichtet, um weitere Strafen wegen Bestechung abzuwenden.

DJN/hhb/jhe

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May 07, 2012 01:40 ET (05:40 GMT)

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Verfasst am 07.05.2012 um 05:40, Autor: dj
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