Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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Deutsche Börse AG
Die Deutsche Börse bekommt wegen der anhaltenden Staatsschuldenkrise und der Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklungen in Griechenland die Zurückhaltung der Anleger zu spüren. Auf der ersten Hauptversammlung nach der gescheiterten Fusion mit der New Yorker Börse sagte Vorstandsvorsitzender Reto Francioni, das laufende Jahr habe "verhalten begonnen". Das anhaltende Vertrauensdefizit der Marktteilnehmer führe aber nicht dazu, dass der Konzern die Wachstumsziele aus den Augen verliere. "Sie gelten unverändert", sagte Francioni.

Die Deutsche Börse AG hatte angekündigt, im laufenden Jahr einen Nettoerlös zwischen 2,15 und 2,30 Milliarden Euro zu erzielen. Das wäre ein Anstieg von rund 8 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2011. Auch die Kostenprognose hält der Konzern unverändert aufrecht. Für das Gesamtjahr 2012 geht der Börsenbetreiber davon aus, dass die operativen Kosten unter 930 Millionen Euro bleiben werden. Sie liegen damit aber 40 Millionen Euro über dem Vorjahr. Der Kostenanstieg ist unter anderem auf zusätzliche Investitionen zurückzuführen.

Den Mitarbeitern versicherte Francioni: "Wir streben derzeit keine weitere Reduzierung der Mitarbeiterzahl an."

Der Konzern bekräftigte seinen Plan, im zweiten Halbjahr 2012 eigene Aktien in einer Höhe von bis zu 200 Millionen Euro zurückzukaufen.
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Verfasst am 16.05.2012 um 08:51, Autor: dj
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