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Deutsche Bank AG
Die Deutsche Bank hat einen Rechtsstreit mit den USA um US-Hypotheken gegen Zahlung von 202,3 Millionen US-Dollar beigelegt, wie das amerikanische Finanzministerium mitteilte.

Die US-Regierung hatte dem deutschen Branchenprimus und seiner US-Hypothekentochter MortgageIT im vergangenen Mai vorgeworfen, sich zwischen 1999 und 2009 staatliche Garantien für gewährte Hypotheken erschlichen zu haben. Beide Institute hätten dafür "wiederholt gelogen und geforderte Prozesse zur Qualitätskontrolle nicht umgesetzt".

Mit der Klage wollte die Regierung Schadensersatz für Verluste aus den vom US-Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung garantierten Hypotheken erstreiten - diese hätte sich auf über 1 Milliarde Dollar belaufen können.

Die Deutsche Bank und ihre Tochter MortgageIT, die erst 2007 von dem Frankfurter Institut übernommen wurde, räumten Verantwortung für einige der in der Klage aufgeführten Fehlverhalten ein. So habe MortgageIT nicht alle maßgeblichen Regierungsvorschriften erfüllt. Zudem gab das Institut zu, gegenüber dem Ministerium Kredite zertifiziert zu haben, die die Bedingungen für die Gewährung der staatlichen Garantien gar nicht erfüllt hätten.

Die Deutsche Bank zeigte sich mit der nun erreichten Einigung zufrieden. Die notwendigen Rückstellungen seien bereits gebildet, man könne die Angelegenheit nun hinter sich lassen, teilte die Bank mit.

Während des Rechtsstreits hatte das Institut wiederholt erklärt, die meisten der betroffenen Kredite seien vor der Übernahme von MortgageIT gewährt worden.

-Von Ben Fox Rubin, Dow Jones Newswires;

+49 (0)69 29725 110, unternehmen.de@dowjones.com
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Verfasst am 10.05.2012 um 18:03, Autor: dj
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