Dt Bank wird auch Investmentmanager RREEF nicht an Guggenheim los
Deutsche Bank AG

Ursprünglich hatte die Deutsche Bank fast den gesamten Geschäftsbereich auf den Prüfstand gestellt. Lediglich das Fondsgeschäft der Deutsche-Bank-Tochter DWS in Deutschland, Europa und Asien wurde von den Verhandlungen ausgenommen. Wie aus Kreisen zu hören war, sollte der Verkauf fast des gesamten Asset Managements zuletzt rund 1,6 Milliarden Euro einbringen. Ursprünglich war sogar über einen Preis von bis zu 2,5 Milliarden Euro spekuliert worden.
Mit Guggenheim hatte die Bank auch über die anderen Bereiche des Asset Managements verhandelt, darunter das Publikumsfondsgeschäfts der DWS in Amerika, das globale Vermögensverwaltungsgeschäft für institutionelle Kunden von DB Advisors und die Deutsche Insurance Asset Management. Diese Gespräche waren aber schon im Mai gescheitert. Seitdem hoffte das Institut, wenigstens den Bereich RREEF noch an die Amerikaner abgeben zu können. Bei RREEF handelt es sich um eine globale Plattform für alternative Investments, etwa bei Immobilien und Infrastrukturprojekten. Die Einheit verwaltete Ende März 2012 ein Vermögen von 47 Milliarden Euro.
Wie es nun mit den zum Verkauf gestellten Teilen des Asset Managements weitergehen soll, ließ die Deutsche Bank am Mittwoch offen. Sie teilte lediglich mit, die im November begonnene strategische Überprüfung des Bereichs sei beendet. Über weitere aktuelle Entwicklungen in ihrem Geschäftsbereich Asset & Wealth Management will die Bank im September berichten, wenn sie die langfristige Strategie für die Gesamtbank kommuniziert.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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