Dienstag, 21.05.2013 - aktualisiert um 23:36 MEZ
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EADS N.V.
EADS will mit der Bundesregierung über deren Wunsch nach mehr Mitbestimmung bei dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern sprechen. Der Vorstand wolle Bedingungen schaffen, um mit den Deutschen über diese Themen zu reden, sagte Vorstandsvorsitzender Louis Gallois am Dienstagabend in Berlin. Details zu seinem Vorhaben nannte er aber nicht.

Gallois wollte auch nicht näher auf den schwelenden Konflikt zwischen dem Unternehmen und der deutschen Bundesregierung eingehen. Vertreter des Landes hatten sich vor einigen Tagen darüber beschwert, dass das EADS-Management einen Teil der Verwaltung von Deutschland nach Frankreich verlagern will. Sie hatten ein Mitspracherecht bei Standortfragen eingefordert und dies mit der deutschen EADS-Beteiligung begründet. Der Konzern hatte dieses Ansinnen jedoch scharf zurückgewiesen.

Gallois bekräftigte, dass EADS trotz seiner staatlichen Aktionäre vor allem ein Unternehmen sei, das wirtschaftlich arbeiten müsse. Politische Themen stünden deshalb nicht im Fokus der Überlegungen. Gleichwohl sei es das Ziel, das Gleichgewicht zwischen den großen Anteilseignern Deutschland und Frankreich zu erhalten. "Wir sind auf dem guten Weg dahin", sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende. Es sei nämlich keineswegs so, dass er und sein Nachfolger Tom Enders die Wünsche der Franzosen eher erfüllen würden als die der Deutschen.

- Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires;

+49 (0) 40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com
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Verfasst am 27.03.2012 um 18:12, Autor: dj
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